Magengeschwür Heilkräuter & Heilpflanzen gegen Magengeschwür!

Die wertvollsten Heilpflanze sowie Heilkräuter gegen Magengeschwür!

Magengeschwür Heilkräuter & Heilpflanzen, Heilwirkung - die medizinische Wirkung sowie deren Anwendung, Herkunft, die verwendbaren Pflanzenteile, Erntezeit, Rezepte, Inhaltsstoffe und die richtige Zubereitung!

Magengeschwür Heilkräuter & Heilpflanzen gegen Magengeschwür!

Magengeschwür Heilpflanzen & Heilkräuter - unbezahlbare Schätze aus der Natur! Heilkräuter, die gegen Magengeschwür helfen, als Alternative zur allgemeinen Medizin!

Magengeschwür Heilkräuter und Heilpflanzen für Magie und Zauberkunst!

Magengeschwüre sind in unserer Zeit eine recht häufige Erscheinung. In jedem Jahr erkranken von etwa 100000 Einwohnern 50 an Magengeschwüren. Vor allem Menschen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr sind davon betroffen. Es gibt viele Heilkräuter, die Magengeschwüre lindern oder sogar verhindern können. Von diesen Magengeschwür Heilkräutern möchten wir Ihnen in diesem Ratgeber berichten. Gute Heilpflanzen gegen Magengeschwüre sind beispielsweise Beinwell, Breitwegerich, Wacholder, Kamille oder Weißkohl, die wir Ihnen später im Einzelnen vorstellen werden. Diese Magengeschwür Heilkräuter Empfehlungen können in Form von Tees oder Tinkturen, aber auch in Form von Aufschlägen angewendet werden. Beim Verdacht auf ein Magengeschwür sollte grundsätzlich ein Arzt aufgesucht werden. Beim Auftreten von Bluterbrechen oder schwarz gefärbter Stuhl ist sofort ein Arzt aufzusuchen, da es sich dabei höchstwahrscheinlich um ein offenes Geschwür handelt, das dringend behandelt werden muss.

 

Was ist ein Magengeschwür?

Ein Magengeschwür wird in der Medizin als Ulcus ventriculi bezeichnet. Magengeschwüre entstehen, wenn die Magenschleimhaut keinen ausreichenden Schutz gegen die Magensäure mehr hat. Die Ursache für die Schädigung der Magenschleimhaut ist eine Entzündung. Die eigentliche Schädigung ist in der Regel gutartig. Trotzdem sind bei einem Magengeschwür auch tiefere Schichten der Magenwand geschädigt. Magengeschwüre sind an Schmerzen im Oberbauch erkennbar. Weitere Symptome sind Appetitlosigkeit und Übelkeit. Magengeschwüre entstehen meist an der Innenkrümmung des Magens.

 

Ursachen für die Entstehung von Magengeschwüren

Magengeschwüre können aus unterschiedlichen Ursachen entstehen. Meist sind die schützenden Mechanismen der Magenschleimhaut gestört. Auch eine Überproduktion von Magensäure kann Magengeschwüre verursachen. Bei überhöhtem Konsum von Nikotin und Alkohol besteht die Gefahr von Magengeschwüren. Oft ist auch das Bakterium Helicobacter pylori dafür verantwortlich. Bei Unverträglichkeiten von verschiedenen Medikamenten, wie beispielsweise bei Kortison-Präparaten, und ebenso bei Stress können sich Magengeschwüre bilden. Ein Magengeschwür kann sich aus einer Magenschleimhautentzündung entwickeln. Bei Menschen, die unter einer krankhaften Überproduktion des Hormons Gastrin leiden, was von den Medizinern Zollinger-Ellison-Syndrom genannt wird, kann es ebenfalls zu Magengeschwüren kommen.

 

Symptome von Magengeschwüren

Betroffene leiden unter ständigen Schmerzen im Oberbauch vor allem nach dem Essen. Es kommt auch oft zu Erbrechen oder Übelkeit. Auch ein starker Gewichtsverlust geht oft mit Magengeschwüren einher. Bei der Umstellung des Lebenswandels heilen Magengeschwüre oft von selbst ab. Bei schwerem Verlauf können sie auch lebensbedrohlich sein, vor allem, wenn es zu Blutungen oder einem Durchbruch des Geschwürs kommt. Durch die Geschwüre kann Darmkrebs entstehen. Zu den Risikogruppen gehören vorwiegend Männer im Alter von über 60 Jahren. Bei einem schweren Verlauf kann es auch zu einer Magenverengung durch das Magengeschwür kommen, was ebenfalls tödlich enden kann. Magengeschwüre sind also durchaus ernst zu nehmen und sollten auf jeden Fall behandelt werden. Um Magengeschwüren vorzubeugen, sollte auf alles verzichtet werden, das die Magenschleimhaut reizen kann. Dazu zählen der Genuss von Alkohol, fettige und scharfe Speisen, Kaffee, bestimmte Schmerzmittel und das Rauchen. Im weiteren Verlauf dieses Ratgebers möchten wir Ihnen einige Magengeschwür Heilkräuter vorstellen, mit denen Sie vorbeugen können und die auch zur Heilung eingesetzt werden können. Auf jeden Fall sollten Sie aber bei Magengeschwüren einen Arzt aufsuchen.

 

Behandlung von Beschwerden mit Magengeschwür Heilpflanzen

Schon von Alters her wurden bestimmte Heilpflanzen für die Behandlung von Beschwerden im Magen- und Darmbereich und auch zur Behandlung von Magengeschwüren eingesetzt. Diese Magengeschwür Heilpflanzen haben verschiedene Heilwirkungen. Ihre Inhaltsstoffe wirken unter anderem reiz lindernd, entzündungshemmend, abschwellend, blutstillend und zusammenziehend. Diese Wirkungen guter Heilpflanzen gegen Magengeschwüre können es zur Abheilung bringen und fördern zudem die Regeneration des Gewebes. Die besten Heilkräuter gegen Magengeschwüre sind:

  • Beinwell
  • Breitwegerich
  • Eiche
  • Hafer
  • Lein
  • Kamille
  • Salbei
  • Schöllkraut
  • Spitzwegerich
  • Süßholz
  • Wacholder
  • Weißkohl

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Zauberliste der besten Heilkräuter gegen Magengeschwür:

Die wertvollsten Heilkräuter gegen Magengeschwür!

Übersicht der wichtigsten Magengeschwür Heilpflanzen und Heilkräuter

Im Folgenden möchten wir Ihnen die oben genannten guten Heilpflanzen gegen Magengeschwüre detailliert vorstellen. Wir werden Ihnen einen Überblick über die Magengeschwür Heilkräuter selbst, über ihre Heilwirkung, ihre Herkunft, Geschichte und über die Verwendungsart geben:

 

Beinwell (Symphytum officinale)

Früher stand der Beinwell auf der Magengeschwür Heilkräuter Liste ganz oben. Er wurde bereits vor über 2000 Jahren beispielsweise von dem Arzt und Gelehrten Dioskurides als Magengeschwür Heilpflanze eingesetzt.


Vorkommen
Man findet Beinwell in ganz Europa, aber auch in Asien oder in Westsibirien.


Beschreibung
Beinwell mit botanischem Namen Symphytum offiniale gehört zur Familie der Borretschgewächse. Sein lateinischer Name bedeutet soviel wie „zusammenwachsen“. Er ist eine ausdauernde Pflanze, die bis zu einem Meter hoch werden kann. Er bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und feuchte, nährstoffreiche Böden. Beinwell ist oft auf Lehmböden an Ufer von Bächen, in Gräben oder an feuchten Wegrändern zu finden. Er besitzt längliche rau behaarte Blätter, und glockenartige, violett oder weißliche Blüten, die traubenförmig wachsen. Die Blütezeit liegt zwischen Mai und September.


Verwendete Pflanzenteile
Vom Beinwell werden die Wurzeln und die Blätter verwendet. Die Wurzeln werden im Frühjahr im März und im Herbst von September bis November gesammelt. Die Wurzeln gereinigt, dann aufgeschnitten und in der Sonne getrocknet. Da die Wurzeln viel Feuchtigkeit enthalten, muss die Trocknung sehr sorgfältig erfolgen, da sonst Schimmel entstehen kann. Von den Blättern werden nur frische neue Blätter gesammelt und das möglichst vor der Blüte der Pflanze.


Inhaltsstoffe
Beinwell enthält 0,6 -0,8 Prozent Allantoin, das sich überwiegend in den Blütenteilen befindet. Hinzu kommen Pyrrolizidinalkaloide, vor allem in den Wurzeln der Pflanze, Aminosäuren, Stärke, Asparagin, Gerbstoffe, Vitamin B, Inulin, Cholin, Proteine, viel Schleimstoffe, Saponine und Triterpene. Die Hauptwirkstoffe des Beinwell sind das Allantoin, das Cholin sowie die Gerbstoffe als auch die Pyrrolizidinalkaloide.


Anwendung
Beinwell wird als Tinktur, für Umschläge, als Breipackung, in Salben, als Pulver oder als Gurgelwasser verwendet. Als Magengeschwüren Heilkraut wird Beinwell als Tee verwendet. Für den Tee brauchen sie je 10 Gramm Beinwellwurzeln, Vogelknöterich, Spitzwegerich und Ringelblumen. Von dieser Mischung geben Sie einen Teelöffel in eine Tasse kochendes Wasser und lassen sie abgedeckt fünf Minuten ziehen. Dann sieben Sie die Flüssigkeit ab. Trinken Sie jeden Tag drei Tassen von diesem Tee. Beinwell sollte nur 4–6 Wochen im Jahr verwendet werden, da aufgrund seiner giftigen Inhaltsstoffe ansonsten Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden können.


Geschichtliches rund um Beinwell
Dioskurides, der im 1. Jahrhundert n. Chr. lebte, lobte das Heilkraut wegen seiner Wirkung bei Knochenbrüchen und Geschwüren. Die Kelten dachten, er strahle Lebenskraft in alle Organe aus. Sie benutzen ihn als Schuheinlage, um negative Erdstrahlen abzuhalten. 129-199 brachte Galenus den Beinwell mit der roten Ruhr und Eiter in der Brust und der Lunge in Verbindung. Er empfahl einen Heimwein mit der Wurzel des Beinwell. Paracelsus erzählte ebenfalls von der heilenden Wirkung der Wurzel. Ebenso empfahl und verwendete Glaukus, ein Militärarzt der Römer eine Wurzelbreiauflage aus Beinwell zur Behandlung von Blutergüssen, Knochenbrüchen und Quetschungen. Hieronymus Bock (1498-1554) empfahl die Blätter und Wurzel als eine Art Pflaster auf Knochenbrüche aufzubringen. Hildegard von Bingen empfahl den Beinwell als eines der wertvollsten Kräuter überhaupt. Sie empfahl auch einen Kuchen aus Mehl, Beinwellblättern und Honig als Heilmittel.

 

Breitwegerich (Plantago major)

Der Breitwegerich ist in der Naturheilkunde nicht so bekannt wie der Spitzwegerich, aber genauso wirksam. Er ist schon seit langer Zeit als Wundheiler bei Verletzungen oder als Heilmittel gegen einige Gifte bekannt. Beispielsweise lindert zerkleinerter Breitwegerich als Brei auf einen Insektenstich gelegt, sofort die Beschwerden.


Vorkommen
Ursprünglich war der Breitwegerich in Europa heimisch. Mittlerweile ist er weltweit verbreitet. Er wächst auf Rasenflächen, in Gärten, auf Hinterhöfen, auf Wiesen und an Wegrändern, also eigentlich überall.


Beschreibung
Breitwegerich, mit botanischem Namen Plantago major, gehört zur Familie der Lippenblütlerartigen (Lamiales). Er ist eine ausdauernde Pflanze, die rosettenartig direkt auf dem Boden wächst. Die Blätter sind handtellergroß und löffel artig geformt. Er wird drei bis 25 Zentimeter hoch. Im April bis Mai entwickelt er lange, schmale, gelblich-weiße Blütenähren. Die daraus entstehenden Fruchtkapseln sind braun und enthalten bis zu 50 Samen.


Verwendete Pflanzenteile
Vom Breitwegerich werden vorwiegend die Blätter verwendet. Sie werden im Frühling oder im Sommer gepflückt und dann an einem schattigen und gut belüfteten Platz getrocknet. Beim Trocknen in der Sonne gehen verschiedene Inhaltsstoffe der Pflanze verloren.


Inhaltsstoffe
Pflanzenschleim hilft gegen Atemwegserkrankungen. Das enthaltene Tannin wirkt adstringierend. Weitere Inhaltsstoffe sind Ölsäure und Linolsäure (Ölsäuren wie Omega 9 und Omega 6). Die Kaffeesäure in der Pflanze ist ein natürliches Antioxidans. Weiterhin enthält die Pflanze Alkoloide (Plantagonin und Indikain), Flavoide und Vitamin C. Diese dienen der Stärkung des Immunsystems.


Anwendung
Breitwegerich hat viele Anwendungsmöglichkeiten. Er stoppt beispielsweise Blutungen und fördert die Wundheilung. Weiterhin stärkt er das Abwehrsystem und wird bei Halsschmerzen, einem entzündeten oder wunden Mund sowie bei Heiserkeit eingesetzt. Er besitzt eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung. Als Magengeschwür Heilkraut wird bei Beinwell auf die schmerzlindernde Wirkung gesetzt. Er besitzt zahlreiche entspannende Eigenschaften. Dafür verantwortlich ist unter anderem die Viskose, die eine bestimmte Stelle schützt, ähnlich wie die Schleimhäute. Dazu wird Breitwegerich als Tee verwendet. Aus einem Löffel getrockneter Blätter wird ein Tee aufgebrüht, von dem Sie täglich drei Tassen trinken sollten.


Geschichtliches
In der Traditionellen Chinesischen Medizin wurde Breitwegerich von Shinnong wegen seiner harntreibenden Wirkung und seiner Wirksamkeit gegen Husten gelobt. Er war eine uralte chinesische Geheimdroge gegen Auftreten von Blut im Harn.
Auch bei den Griechen war Breitwegerich eine sehr beliebte Heilpflanze. In der altgermanischen Heilkunde war er ebenfalls beliebt und geschätzt. Auch in allen Kräuterbüchern des Mittelalters wurde er hervorgehoben.



Eiche (Quercus robus)

Zur Pflanzengattung der Eichen gehören etwa 400 Arten, wovon die Stieleiche und die Traubeneiche die häufigsten Arten in Deutschland sind. Eine Eiche kann 1000 Jahre alt werden.


Vorkommen
Die Eiche ist auf der ganzen Nordhalbkugel zu finden.


Beschreibung
Die Eiche, mit botanischem Namen Quercus robus), gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Sie ist ein sommergrüner Baum, der 30 bis 40 Meter hoch werden kann, und bis zu 1000 Jahre alt werden kann. Die Blätter sind länglich und haben zwei bis fünf Einkerbungen. Die Blütezeit der Eiche ist im Mai. Aus den Blüten entwickeln sich etwa drei Zentimeter lange eiförmige Früchte, die im oberen Bereich in einem Fruchtbecher sitzen.


Verwendete Pflanzenteile
Von der Eiche wird die Rinde verwendet, da sie viele Gerbstoffe enthält.


Inhaltsstoffe
In der Rinde befinden sich acht bis zwanzig Prozent an Gerbstoffen. Dazu gehören die Substanzen Catechin und Epicatechin, außerdem Ellagitannine und komplexe Tannine.


Anwendung
Die Gerbstoffe in der Rinde der Eiche wirken auf die Haut und die Schleimhaut adstringierend, also zusammenziehend. Dabei reagieren die Gerbstoffe mit den Eiweißen in der Haut und in der Schleimhaut und festigen deren Gewebestruktur. Kleine Blutgefäße werden abgedichtet, Bakterien können schlechter eindringen und die Nervenreize in der Haut werden abgeschwächt. Wird die Eiche als Magengeschwür Heilpflanze eingesetzt, wird ein Tee aus Eichenrinde verwendet. Aufgrund der Gerbstoffe kann dieser allerdings ziemlich unangenehm schmecken. Ein zu starker Rindentee kann bei empfindlichen Menschen auch Magenbeschwerden hervorrufen.


Geschichtliches
Schon im Mittelalter wurden Teile der Eiche zur Behandlung verschiedener Krankheiten verwendet.

 

Hafer (Avena sativa)

Der Hafer ist die Heilpflanze des Jahres 2017. Er wird auch Saathafer genannt. In der Naturheilkunde hat sich in den letzten Jahren vor allem der grüne Hafer hervorgetan. Bei grünem Hafer handelt es sich um den kurz vor der Blüte geerntet und schnell getrockneten oberen Teil der Pflanze.


Vorkommen
Hafer wächst in gemäßigten und kühlen Zonen. Er benötigt regelmäßigen Niederschlag. Er gedeiht auch noch auf kargen Böden. Ursprünglich stammt er aus Vorderasien.


Beschreibung
Hafer, mit botanischem Namen Avena sativa, gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Der Hafer ist eine einjährige Pflanze. Er besitzt einen hohlen, runden Halm. Die Fruchtstände haben die Form einer Rispe.


Verwendete Pflanzenteile
Medizinisch anerkannt beim Hafer ist das Haferstroh. Es besteht aus kurz vor der Vollblüte geernteten, gedroschenen und getrockneten Blättern und Stängeln. Neben dem Haferstroh gibt es zwei weitere Wirkstoffe des Hafers, die jedoch nicht offiziell medizinisch anerkannt sind. Das sind die Haferfrüchte, die als Lebensmittel verwendet werden und nachweislich den Cholesterinspiegel senken und das Haferkraut, das gegen psychische Beschwerden und Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt wird.


Inhaltsstoffe
Haferstroh enthält etwa 2 Prozent Kieselsäure, in der Asche des Strohs sogar zwischen 55 bis 75 Prozent. Daneben enthält es Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente, Flavonoide, Triterpensaponine, Aminosäuren und Zuckerverbindungen.
Haferfrüchte enthalten viele leicht verdauliche Kohlenhydrate, was sie zu einem schnellen Energielieferanten machen. Sie sind reich an Mineralien, vor allem an Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Kieselsäure. Außerdem enthält Hafer acht essenzielle Aminosäuren. Er ist reich an B-Vitaminen, Folsäure, Vitamin E, Carotinoiden und Biotin.


Anwendung
Als Magengeschwür Heilkraut sind vor allem die im Hafer enthaltenen Schleimstoffe nützlich. Sie quellen in Wasser auf und sind daher besonders hilfreich für den Verdauungstrakt. Die Schleimstoffe legen einen schützenden Film über die angegriffenen Magenschleimhäute. Weiterhin enthält Hafer viele Ballaststoffe, die Ihre Gesundheit auf vielfältige Weise unterstützen. Sie fördern die Verdauung und schützen vor Verstopfungen. Sie haben eine gute sättigende Wirkung und beugen so Übergewicht vor. Ballaststoffe verringern das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes und haben eine günstige Wirkung auf den Cholesterinspiegel. Hafer wird in Form von Haferflockensuppen, gekochtem Haferschleim oder Haferbrei verwendet. Auch ein Tee aus einem Esslöffel frischem, kleingeschnittenem oder getrocknetem grünen Hafer wirkt innerlich. Hafer ist schon von Alters her eine Magengeschwür Heilkräuter Empfehlung.


Geschichtliches
Hafer wird seit etwa 3000 Jahren angebaut. Seine wilde Form gelangte bereits um 5000 v. Chr. nach Mitteleuropa. Er wurde jedoch erst gegen Ende der Bronzezeit (1000 v. Chr.) populär. Als das Klima schlechter wurde, wurde vermehrt Hafer kultiviert, da er auch bei schlechten Bedingungen gut wächst. Er wurde vorwiegend zur Ernährung angebaut.
Die Heilwirkung des Hafers war bereits Hippokrates bekannt. Er verordnete Haferbrei bei Magen-Darm-Beschwerden und als Schonkost.



Ingwer (Zingiber officinales)

Ingwer ist vielen als Gewürz bekannt. Er ist aber außerdem ein alt bewährtes Heilmittel. Er regt die Verdauung an, lindert Schmerzen und hilft bei Übelkeit.


Vorkommen
Ingwer wächst in den Tropen und Subtropen. Im 9. Jahrhundert wurde die Pflanze in Europa bekannt. Heute ist Indien der größte Produzent, das größte Anbaugebiet ist Nigeria und der größte Exporteur ist China.


Beschreibung
Ingwer, mit botanischem Namen Zingiber officinales), gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Die Pflanze bildet unterirdisch ein Rhizom (Wurzelstock), aus dem die Pflanze herauswächst. Sie ist eine ausdauernde Pflanze, die 50 bis 150 Zentimeter hoch werden kann. Sie hat einen dicken Stängel und lange Blätter. Die Ingwerpflanze gleicht in ihrer Form dem Schilf. Die Blüte wird direkt aus dem Rhizom gebildet. Der Blütenstand besteht aus hellgrünen Hochblättern mit einem gelblichen Rand und vielen Blüten.


Verwendete Pflanzenteile
Der Teil der Ingwerpflanze, der sowohl als Nahrungsmittel, Gewürz oder Heilpflanze verwendet wird, ist das Rhizom.


Inhaltsstoffe
Wesentliche Bestandteile des Ingwers sind ein ätherisches Öl, Harzsäuren und neutrales Harz, sowie Gingerol, das dem Ingwer die Schärfe verleiht. Weiterhin enthält er Zingiberen, Zingiberol, Shogaol und Diarylheptanoide. Auch verdauungsfördernde, Magen-stärkende, appetit- und Kreislauf anregende Stoffe wie Borneo, Cineol, die Scharfstoffe Shogaol und Zingeron, sowie Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor sind im Ingwer enthalten.


Anwendung
Als gute Heilpflanze gegen Magengeschwüre steht Ingwer ziemlich hoch im Kurs. Ihm werden antioxidative, antiemetische, entzündungshemmende sowie Magensaft, Speichel und Gallen bildende Wirkungen zugesprochen. Ingwer wird meistens innerlich als Tee angewendet. Die Kommission E und die European Scientific Cooperative on Phytotherapy (ESCOP) empfehlen die Ingwerwurzeln bei Magen-Darm-Beschwerden und gegen Übelkeit.


Geschichtliches
Der Ingwer war die Heilpflanze des Jahres 2018. Er war schon vor über 3000 Jahren in Südostasien bekannt. Im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde Ingwer von dem persischen König Darius nach Zentralasien exportiert. Die ersten Daten über den Handel mit Ingwer stammen von Konfuzius. Er erzählte, wie die Phönizier Ingwer bis in den Mittelmeerraum brachten. Später breitete sich der Handel über das gesamte Mittelmeer, das Rote Meer und darüber hinaus aus. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wurde Ingwer bei Schwindel, Erbrechen, Durchfall und bei Geschwüren eingesetzt. Dioskurides empfahl Ingwer als verdauungsförderndes Gewürz. Arabische Ärzte und Ärzte aus dem Mittelalter übernahmen diese Vorschläge. Auch der Hildegard von Bingen waren die gesundheitlichen Vorteile von Ingwer bereits bekannt.

 

Lein (Linum usitatissimum)

Lein, der auch Flachs genannt wird, war den Menschen schon in der Steinzeit bekannt. Er wurde zur Fasergewinnung und als Lieferant für Öl verwendet.


Vorkommen
Lein ist in den gemäßigten und subtropischen Regionen der Erde zu finden.


Beschreibung
Lein, mit botanischem Namen, Linum usitatissimum, gehört zur Familie der Leingewächse (Linaeceae). Er kann 30 bis 80 Zentimeter hoch werden. Der Stängel des Leins trägt dichte schmale gräulich grüne Blätter. Er entwickelt schöne blaue Blüten in Rispen am Stängel. Er ist ein einjähriges Kraut und blüht von Juni bis September. Die Samen werden im August und September gesammelt.


Verwendete Pflanzenteile
Verwendung finden die getrockneten Samen des Leins.


Inhaltsstoffe
Leinsamen enthalten Schleimstoffe, Glykoside, Lignane und fettes Öl mit vielen wertvollen ungesättigten Fettsäuren.


Anwendung
Als Magengeschwür Heilkräuter Empfehlung werden zwei Teelöffel Samen mit einem Viertel Liter Wasser übergossen und kurz aufgekocht. Nach 20 Minuten wird die Flüssigkeit ab gesiebt. Der Tee wird lauwarm getrunken. Zur Stuhlregulierung werden zwei Esslöffel frisch geschroteter Leinsamen morgens und abends mit einem viertel Liter Flüssigkeit eingenommen. Bei Entzündungen des Magen-Darm-Bereiches kochen Sie 2 – 3 Esslöffel Leinsamen. Weiterhin wird Leinsamen als Umschlag bei Verbrennungen und in Form einer Leinsamen Kompresse bei Verletzungen angewendet.


Geschichtliches
Lein wurde schon vor 5000 Jahren angebaut. Bis ins 18. Jahrhundert war Lein der wichtigste Textilrohstoff.
Leinsamen und das daraus gewonnene Leinöl diente bereits im antiken Griechenland als Heilmittel gegen viele Beschwerden. Als Heilpflanze erwähnt wurde er von Theophrast und Hildegard von Bingen.


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Kamille (Matricaria chamomilla L.)

Kamille ist eine der bekanntesten Heilpflanzen und steht auch in der Magengeschwür Heilpflanzen Liste ganz oben. Kamillentee wird zur Beruhigung oder ein Kamillenbad bei Schnupfen eingesetzt. Die Kamille ist eine sehr vielseitige Heilpflanze.


Vorkommen
Kamille stammt ursprünglich aus Süd- und Osteuropa und ist heute in ganz Europa heimisch. Sie wurde in fast allen Erdteilen wie Australien, Neuseeland, Südamerika und Nordamerika eingebürgert.


Beschreibung
Kamille, mit botanischem Namen Matricaria chamomilla L., gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraeceae). Sie ist eine einjährige Pflanze, die 15 bis 50 Zentimeter hoch wird. Alle Pflanzenteile haben einen starken, charakteristischen Geruch. Der Stängel der Pflanze wächst aufrecht und ist im oberen Teil meist stark verzweigt. Die Blätter sind 4 bis 7 Zentimeter lang und zwei- bis dreifach gefiedert. Die einzelnen Zipfel sind schmal und länglich und knapp einen halben Millimeter breit. Am Ende der verzweigten Stängel wachsen Blütenkörbchen mit einem Durchmesser von 18 bis 25 Millimeter. Der gelbe Boden der Körbchen hat eine kugelige Form und ist von 20 bis 30 weißen Zungenblättern umgeben. Die Blüten sind denen eines Gänseblümchens sehr ähnlich.


Verwendete Pflanzenteile
Von der Kamille werden im April/Mai die Blüten geerntet. Sie Blüten werden frisch extrahiert oder schonend getrocknet. Da beim Trocknen und während der Lagerung ein Teil der Wirkstoffe verloren geht, müssen die Blüten schnell verarbeitet werden. Getrocknete Blüten werden mit Wasser, Alkohol, Isopropanol oder Erdnussöl extrahiert.


Inhaltsstoffe
Die wichtigsten Wirkstoffe in Kamillenblüten sind ätherisches Öl, Flavonoide und Cumarine. Im ätherischen Öl sind cyclische Sesquiterpene wie alpha-Bisabolol vorhanden.


Anwendung
Eingesetzt als Magengeschwür Heilkraut, löst das Öl der Kamillenblüten Krämpfe in der Darmmuskulatur und hilft bei kolikartigen Bauchschmerzen. Kamille verringert die Magensäurebildung und erleichtert das Abheilen von Magengeschwüren. Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Terpene (wie Bisabolol) und Flavonoide (Apigenin) machen Kamille zu einer Magengeschwür Heilkräuter Empfehlung. Eine ganz besondere Magengeschwür Heilkräuter Empfehlung ist die Kamillenrollkur. Dazu brauchen sie 15 Gramm Kamillenblüten, eine Kamillentinktur, ein Liter heißes Wasser und eine Thermoskanne. Zuerst wird mit einem Liter heißen Wasser ein Kamillentee hergestellt, der 5 bis 10 Minuten ziehen sollte. Dann wird die Tinktur zugegeben. Der Tee wird in die Thermoskanne gefüllt und tagsüber getrunken. Die Rollkur beginnt am Morgen. Dazu trinkt man zwei Tassen Tee auf nüchternen Magen. Dann legt man sich hin und bleibt zehn Minuten auf dem Rücken liegen. Dann dreht man sich 10 Minuten zur Seite und macht so weiter, bis man wieder auf dem Rücken liegt. Dadurch kann der Tee die Magenwände optimal benetzen. Um zu entspannen, legt man sich dann nochmal 30 Minuten ins Bett. Durch einen Leibwickel kann die Wirkung noch verstärkt werden. Besonders wirksam ist eine Anwendung von einer bis zwei Wochen.


Geschichtliches
Kamille wird seit der Zeit von Hippokrates, etwa 500 Jahr v. Chr. als Heilmittel verwendet. Es hat eine sehr vielseitige gesundheitliche Wirkung. Auch in der Geschichte Ägyptens war Kamille von Bedeutung. Ihre entzündungshemmende Wirkung bei Verletzungen des Zahnfleisches war bereits bekannt. In Europa benutzen bereits die Germanen die Kamille als Heilkraut. Bis zur Entdeckung des Kamillenöls im 15. Jahrhundert verwendete man nur die Blüten der Pflanzen. Sie wurde wegen ihrer harntreibenden Wirkung und zur Behandlung von Blasensteinen eingesetzt.

 

Schöllkraut (Chelidonium majus)

Schöllkraut wächst gerne an der Südostseite von Mauern. Es ist optisch eher unscheinbar und wird häufig für Unkraut gehalten. Es hat aber als Heilpflanze eine lange Tradition.


Vorkommen
Schöllkraut ist in ganz Europa sowie in Teilen Asiens und mittlerweile auch in Nordamerika zu finden. Es bevorzugt einen stickstoffhaltigen Boden und wächst oft in der Nähe von Hausmauern oder an Wegrändern.


Beschreibung
Schöllkraut, mit botanischen Namen Chelidonium majus, gehört zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Schöllkraut ist eine ausdauernde Pflanze mit flachen Wurzeln. Es wächst aufrecht und verzweigt etwa 60 Zentimeter hoch. Die Pflanze bildet Büschel und schließt bei schlechtem Wetter die Blüten und senkt die Stiele ab. Bei gutem Wetter entfaltet sie sie wieder. Die Blätter des Schöllkrauts stehen wechselständig und sind am Rand eingekerbt wie Eichenlaub. Die Blätter sind mit einem Wachsfilm überzogen, an dem das Regenwasser abperlt. Wenn die Blätter oder der Stängel verletzt werden, tritt ein stark gelb färbender giftiger Milchsaft aus. Von Mai bis in den Herbst entwickelt das Schöllkraut leuchtend gelbe Blüten. Die sich daraus entwickelnden Früchte sind schotenförmig mit schwarzen, kleinen Samen. An den Schoten hängt ein kleiner Öltropen (Elaiosom), der Ameisen anlockt. Diese sammeln die Samen und verteilen sie so.


Verwendete Pflanzenteile
Alle Pflanzenteile des Schöllkrauts werden verwendet. Sie werden während der gesamten Blütezeit gesammelt und an einem schattigen, gut belüfteten Ort langsam getrocknet. Anschließend wird das getrocknete Kraut als Tee verwendet. Auch die Wurzel des Schöllkrauts kann ausgegraben und getrocknet werden. In der Wurzel ist die Wirkstoffkonzentration höher und sie muss daher vorsichtig dosiert werden.


Inhaltsstoffe
Schöllkraut enthält mehrere Alkaloide, Flavone und Bitterstoffe.


Anwendung
Laut einer Studie aus dem Jahr 2013 hat Schöllkraut viele positive Wirkungen auf den Körper. Es wirkt beruhigend, krampflösend und schmerzstillend, außerdem antibakteriell und fungizid. Es kann aber auch die Haut reizen und hemmt das Wachstum der Zellen. Als Magengeschwür Heilkraut ist Schöllkraut aufgrund der Flavonoide wirksam. Diese beruhigen die Magenschleimhaut. Schöllkraut kann entweder als Tee oder als Tinktur, also in Tropfenform angewendet werden. Da die Inhaltsstoffe leicht giftig sind und es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen könnte, sollten Sie die Anwendung und die Dosierung mit Ihrem Arzt abstimmen.


Geschichtliches
Bereits im Altertum und im Mittelalter wurde Schöllkraut bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt. Disocurides und Plinius empfahlen Schöllkraut bei Lebererkrankungen und Gelbsucht. Auch Hieronymus Bock empfahl den Einsatz von Schöllkraut bei Leberleiden. Des Weiteren wurde Schöllkraut gegen Warzen eingesetzt. In manchen Gegenden fütterte man Kühe, die nicht genug Milch gaben mit Schöllkraut, was alten Chroniken ach auch Erfolg brachte.

 

Süßholz (Glycyrrhiza glabra)

Die Süßholzwurzel ist 50 mal so süß wie Rohrzucker. Sie wird in der Herstellung von Lakritzen verwendet. In der Pflanzenheilkunde gibt es zahlreiche Anwendungen für die Süßholzwurzel. Sie ist definitiv eines der besten Heilkräuter gegen Magengeschwüre.


Vorkommen
Die Heilpflanze Süßholzwurzel liebt sonnige Standorte mit tiefem, lockerem Boden. Sie kam ursprünglich aus China. Sie war auch in Indien und Ägypten bekannt. Auf den neu erschlossenen Handelswegen gelangte sie auch nach Europa. Sie wird heute im Mittelmeerraum und in Westasien angebaut.


Beschreibung
Die Süßholzwurzel, mit botanischem Namen Glycyrrhiza glabra, gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler. Sie ist eine mehrjährige Staude, die bis zu zwei Metern hoch wird. Sie hat neun bis 17 Blätter, die sich paarweise gegenüberstehen. Die Blätter sind leicht gefiedert und laufen spitz zu. Die Stängel wachsen gerade und aufrecht und sind leicht behaart. Zwischen den Blättern entwickeln sich die typischen violetten bis cremeweißen Schmetterlingsblüten. Die Blüten sind ährenförmig angeordnet. Der Blütenkelch sieht aus wie eine Glocke. Aus den Blüten entstehen bis zu 3,5 Zentimeter lange Hülsenfrüchte mit jeweils zwei bis fünf dunkelbraunen Samen.


Verwendete Pflanzenteile
Von der Heilpflanze Süßholzwurzel werden nur die holzigen Wuzelteile, und zwar die Nebenwurzeln verwendet. Die Ernte erfolgt, wenn die Pflanze wenigstens vier Jahre alt ist.


Inhaltsstoffe
In der Süßholzwurzel sind bis zu 400 Inhaltsstoffe enthalten. Dies sind im Einzelnen: Triterpensaponine: 18β-Glycyrrhizinsäure (= Glycyrrhizin, Glykosid), 18β-Glycyrrhetinsäure (Aglykon), Flavonoide, Isoflavonem, Cumarine, Stilbenoide, flüchtige Verbindungen und Polysaccharide.


Anwendung
Der Einsatz bei Magengeschwüren oder Geschwüren im Zwölffingerdarm machen die Süßholzwurzel zu einer Magengeschwür Heilkräuter Empfehlung. Weiterhin wird sie eingesetzt zur Behandlung von Magenschleimhautentzündungen, Blähungen und Völlegefühl. Als gute Heilpflanze gegen Magengeschwüre wird sie in Form von Tee oder Aufgüssen eingenommen.


Geschichtliches
In der Traditionellen Chinesischen Medizin wurde die Süßholzwurzel seit Jahrhunderten bei Husten und Erkältungen, Magen-Darm-Problemen und bei Erkrankungen der weiblichen Fortpflanzungsorgane verwendet. In Europa ist die Wirkung der Süßholzwurzel vom antiken Griechenland und Rom bis zum Mittelalter dokumentiert.



Wacholder (Juniperus communis)

Der zypressenähnliche Wacholderstrauch steht auf der Liste der bedrohten Arten und war 2002 der Baum des Jahres. Seine schwarzblauen Beeren haben viele heilkräftige Wirkungen und werden auch in der Küche verwendet.


Vorkommen
Wacholder kommt vorwiegend auf der Nordhalbkugel der Erde vor. Da Wacholder sehr anpassungsfähig ist, gedeiht er von der subarktischen Tundra bis zu Halbwüsten. In Deutschland findet man hauptsächlich den Heide-Wacholder.


Beschreibung
Der Wacholder, mit botanischem Namen Juniperus communis, gehört zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Der Wacholder ist ein immergrünen Strauch oder Baum. Er hat kurze, eng an den Zweigen anliegende Blätter. Bei jungen Bäumen sind die Blätter nadelförmig, später schuppen- oder nadelförmig. Die Blüten wachsen im Frühjahr und sind gelblich grün. Männliche und weibliche Blüten befinden sich auf unterschiedlichen Pflanzen. Die männlichen Zapfen besitzen drei bis vier Paare Sporophylle. In jedem Sporophyll sitzen zwei bis acht Pollensäcke. Die weiblichen Zapfen oder Beeren sind ei- bis kugelförmig.


Verwendete Pflanzenteile
Vom Wacholder werden nur die reifen Beeren verwendet, die sehr aromatisch riechen. Sie werden nach dem ersten Frost, Ende Oktober bis Ende November geerntet. Die Früchte werden getrocknet und entweder als Gewürz oder als Heilmittel verwendet.


Inhaltsstoffe
Im Wacholder sind ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Juniperin und Invertzucker enthalten.


Anwendung
Wacholder regt die Verdauung an. Daher werden sie Beeren gerne als Gewürz verwendet. Wegen der Bitterstoffe hilft Wacholder bei Reizmagen, Magendruck und Blähungen. Als Magengeschwür Heilkraut wird er in Form von Tee verwendet. Eine Überdosierung von Wacholder kann zu Nierenschäden führen.


Geschichtliches
In der Naturheilkunde wurde Wacholder besonders von Pfarrer Kneipp bei rheumatischen Leiden empfohlen. Zudem sah er in Wacholder eine blut- und Magen-reinigende Wirkung. Als kneippsche Kur empfahl er am ersten Tag zwei Beeren zu essen, es dann bis zu 12 Beeren zu steigern also jeden Tag eine Wacholderbeere mehr und dann wieder auf zwei Beeren zurückzukommen, also jeden Tag eine Beere weniger. Auch Kräuterpfarrer Künzle schätzte den Wacholder. Er mischte ihn fast überall dazu, außer in Tees gegen Fieber.

 

Weißkohl (Brassica oleracea)

Weißkohl ist ein im Herbst und Winter sehr beliebtes Gemüse. Aber er ist nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern hat auch eine heilende Wirkung. Er wird in der Naturheilkunde schon seit langem eingesetzt, vor allem innerlich als Magengeschwür Heilkraut.


Vorkommen
Weißkohl kommt vor allem in nicht sonderlich warmen Regionen vor. Er ist oft in Skandinavien und in Norddeutschland anzutreffen, ist aber fast auf der ganzen Welt zu finden.


Beschreibung
Weißkohl, mit botanischem Namen Brassica oleracea oder Brassica capitata, gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicacea). Weißkohl ist ein großer runder Kohl mit dunkelgrünen Blättern auf der Außenseite. Nach innen werden die Blätter immer heller.


Verwendete Pflanzenteile
Verwendet wird der gesamte Kohlkopf. Er ist fast das ganze Jahr über erhältlich. Am wirksamsten ist er zu seiner Haupterntezeit, dem späten Herbst oder in den Wintermonaten bis hinein in dem März.


Inhaltsstoffe
Weißkohl hat einen hohen Gehalt an Vitamin C, Folsäure und Kalzium. Außerdem hat die Pflanze viele Ballaststoffe. Weitere Inhaltsstoffe sind Flavonoide, Senfölglykoside und Sulforaphan.


Anwendung
Die Blätter werden äußerlich als Auflagen und Umschläge verwendet. Die Säfte des Kohls helfen bei inneren Beschwerden wie solchen im Magen-Darm-Trakt. Auch der gekochte Kohl hat erstaunliche Heilwirkungen. Er senkt den Cholesterinspiegel, wirkt gegen Krebs, ist reich an Antioxidantien und wirkt entzündungshemmend. Aus den 1950 Jahren stammt eine wissenschaftliche Studie, die Weißkohl zu einer Magengeschwür Heilkräuter Empfehlung machte. Im San Quentin Gefängnis wurde eine Placebo-kontrollierte Untersuchen an Gefangenen durchgeführt, die an Zwölffingerdarmgeschwüren erkrankt waren. Sie erhielten drei Wochen lang täglich einen Kohlextrakt, der etwa einem Liter Weißkohlsaft entsprach. 93 Prozent der Gefangenen, die den Kohlextrakt erhalten hatten, waren nach drei Wochen geheilt. In der Placebo-Gruppe heilten die Geschwüre nur bei 32 Prozent der Gefangenen. Auch in einer Studie, die im Journal of the American Dietetic Association veröffentlicht wurde, hieß es, dass im frischen Kohl und Kohlsaft große Mengen an Substanzen enthalten sind, die vor Magengeschwüren schützen können. Er steht somit auf der Magengeschwür Heilpflanzen Liste ganz oben.


Geschichtliches
Bereits im 7. Jahrhundert wurde Weißkohl zu Kimchi, einer südkoreanischen Form des Sauerkrauts verarbeitet. Erste deutsche Belege stammen aus dem 16. Jahrhundert. Später erkannten Seefahrer den Wert des Krautes und nahmen es als Proviant mit. Es behält weitgehend seinen Vitamin C Gehalt, der vor Skorbut schützt.

Fazit

Auf der Magengeschwür Heilkräuter Liste sind die aufgeführten Pflanzen die besten Heilkräuter gegen Magengeschwüre. Sie werden entweder alleine angewendet oder in Form von Tees als eine Mischung. Allerdings sollten Sie bei Magengeschwüren immer auch einen Arzt aufsuchen und die Behandlung mit ihm abstimmen, da diese Magengeschwür Heilkräuter teilweise Nebenwirkungen haben können oder es mit ihren normalen Medikamenten zu Wechselwirkungen kommen kann. Auf jeden Fall können einige der Kräuter auf der Magengeschwür Heilpflanzen Liste vorbeugend und unterstützend eingesetzt werden.


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