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Die natürliche Apotheke aus der Natur - Naturapotheke!

Apotheke aus der Natur - unbezahlbare Schätze aus der Natur! Naturapotheke mit natürlichen Wirkstoffen, als Alternative zur allgemeinen Medizin!

Die Naturapotheke - welche sanft die ganzheitliche Gesundheit optimieren!

Apotheke aus der Natur - gesunde und wirkungsvolle Heilmittel!

Im hektischen und oftmals stressigen Alltag bekämpfen viele Menschen ihre kleineren und auch größeren Leiden meist mit herkömmlichen Medikamenten. Der Griff zur Tablette scheint zunächst der schnellste Weg, Kopfschmerzen, Zahnweh oder einen brennenden Hals zu lindern. Jedoch sind chemische Arzneimittel nicht nur teuer, oft müssen bei ihrer Einnahme auch Nebenwirkungen in Kauf genommen.

Fakt ist, dass auch sanfte Heilmittel aus der Natur unsere Leiden auf wirkungsvolle Weise kurieren können. Die Naturapotheke steht uns mit ihren heilenden Kräften zu jeder Jahreszeit frei zur Verfügung. Natürliche Heilpflanzen sind weit besser bekömmlich als im Labor hergestellte Arznei und ersparen uns sogar die Nebenwirkungen. Nicht zu verachten ist auch, dass industriell hergestellte Medikamente zum Großteil auf Heilpflanzen basieren.

 

Die natürliche Apotheke besteht seit Menschengedenken

Sie ist die älteste Apotheke der Welt – die Natur. Denn grob gesehen, haben sich die Naturheilkunde, die Schulmedizin und andere medizinische Praktiken durch die Beobachtung und das Erforschen von Tieren und Pflanzen entwickelt. 

Das Lindern und Heilen von Krankheiten und Beschwerden bildete bis in die 1830 Jahre eine Einheit. Die gesamte Heilkunst basiert auf einer Sammlung antiker Schriften, in der mehr als 60 medizinische Texte enthalten sind. Diese Schriften entstanden bereits 500 Jahre vor Christi Geburt. Sie sind unter dem Namen Hippokrates Eid und Corpus Hippocraticum bekannt. Wie ausschlaggebend diese Texte für die Menschheit sind, lässt sich daran erkennen, dass auch heute noch jeder Humanmediziner den Eid des Hippokrates leisten muss und an diesen seine gesamte Arbeitszeit gebunden ist. 

In der Antike galt ein Arzt als Helfer der Natur. Das Heilen von Krankheiten wurde auf das Wirken der Natur zurückgeführt. Alles, was ein Arzt in dieser Zeit brauchte, fand er in der Apotheke der Natur. Die Selbstheilungskräfte der Patienten wurden mit der Hilfe der Natur gestärkt und angeregt. Dies erreichten die Heiler durch die Pflanzen und Tiere, durch die Ernährung, das Wasser und das Klima. In dieser Zeit wurden kranke Menschen hauptsächlich durch das Ausleiten toxischer Säfte und Gifte kuriert, dies wurde durch die Anwendung von Heilpflanzen erzielt. Außerdem wussten die Ärzte aus dieser Epoche, wie wichtig die Anregung positiver Gedanken für die Heilung eines Patienten war. 

Jedes Land und jede Kultur heilte in vergangen Zeiten Erkrankungen, Beschwerden und Verletzungen mit bestimmten Heilpflanzen aus der Natur. Ihr Wissen überlieferte sich zuerst mündlich und später schriftlich von Generation zu Generation. Die älteste Aufzeichnung, die zahlreiche Heilpflanzen und Information zu deren Anwendung enthält, ist das im 16. Jahrhundert vor Christus verfasste Papyrus Ebers. 

Ab dem 19. Jahrhundert spaltete der Begriff „Naturheilkunde“ die Ansicht der Menschen in zwei verschiedene Behandlungsweisen. Die naturheilkundliche Medizin und die naturwissenschaftliche Medizin, die heute als Schulmedizin bekannt ist. Die naturwissenschaftliche Medizin orientierte sich im 19. Jahrhundert an den damals neu errungenen Wissenschaften. Die Grundlagen für diese Medizin bildeten ab diesem Zeitpunkt vorwiegend die Mechanik und die Physik. In dieser Zeit wurde mit starken Giften, Tinkturen und Behandlungen experimentierten, die oftmals zum Tode der Patienten führten. Im Gegenzug schöpften die naturheilkundlichen Ärzte aus dem althergebrachten Wissen der Naturapotheke. Zu jener Zeit wurde die Homöopathie von Hahnemann entwickelt, Schüssler schuf die Schüsslersalze und Kneipp erfand seine bekannten Wasser-Therapien. Diese natürliche Medizin hat auch heute noch einen hohen Stellenwert in der natürlichen Apotheke. Die Therapien von Prießnitz, Hildegard von Bingen oder Schroth sind in der Naturapotheke seit je her ebenso bekannt und geschätzt. 

Auch heute finden wieder viele Menschen den Weg zurück zu ihren Wurzeln. Die Pharmaindustrie wird vermehrt kritisch betrachtet und die Naturheilkunde tritt erneut in den Vordergrund. Das uralte Wissen der natürlichen Apotheke fern östlicher Länder findet heute auch hierzulande Verwendung. Die TCM, traditionelle chinesische Medizin, oder die ayurvedische Medizin aus Indien weisen uns einen gesunden Weg zu alltäglichem Wohlbefinden und stehen uns mit ihrem jahrtausendealtem Wissen über wirkungsvolle Heilpflanzen und Superfoods aus ihrer Naturapotheke zur Verfügung.

Vor allem die Leiden unser aktuellen Leistungsgesellschaft, wie Schlaflosigkeit, Nervosität, Depressionen, Verstimmungen, Erschöpfung und Stress können mit Hausmitteln aus der natürlichen Apotheke sanft und wirksam behoben werden.

 

Die moderne Naturapotheke

Zeiten ändern sich und somit unterzieht sich auch die natürliche Apotheke im Laufe der Jahrhunderte einem Wandel. Heute finden wir in einer Natur Apotheke nicht nur homöopathische Medizin, Badesalze, Pflanzentinkturen, Kirschkernkissen, Arnikasalbe oder Aloe-Vera-Gel. Auch Meditation, Körperertüchtigung und andere alternative Heilverfahren und Therapien haben in der natürlichen Apotheke ihren Platz. Der Einsatz vieler dieser Praktiken beginnt vor dem Auftreten einer Krankheit. Die Natur Apotheke lädt den Menschen dazu ein, sich Zeit zu nehmen, einen ganzheitlichen Blick zu bekommen und mit Körper und Geist in einen Dialog zu treten.

 

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Heilverfahren, Therapien und natürliche Medizin, die heute Teil der Natur Apotheke sind!

Ab- und Ausleitende Verfahren

Diese Verfahren helfen dem Körper bei der Entgiftung von Stoffwechselprodukten und allen anderen Umweltgiften und Stoffen, denen wir täglich ausgesetzt sind. Zu den Ausleiteverfahren zählen beispielsweise: Aderlass, Cantharidenpflaster-Behandlung und Blutegel-Behandlung. Zu den Ableiteverfahren gehören trockenes Schröpfen und Baunscheidtverfahren. Beide Verfahren sollen neben der Entgiftung auch das Immunsystem stimulieren und den Stoffwechsel anregen.

 

Akupressur

Sie zählt zur TCM und kann als Vorläufer der Akupunktur angesehen werden. Die Akupressur kann ohne große Vorkenntnisse ausgeführt werden. Ziel der Akupressur ist es, die physischen und psychischen Ungleichgewichte auszugleichen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Sie kann gegen viele Beschwerden eingesetzt werden. Bei ihrer Anwendung können entspannende Massageöle oder heilende Ölauszüge verwendet werden, diese sind in den meisten natürlichen Apotheken zu bekommen.

 

Akupunktur

Ist Teil der TCM und sollte von einem ausgebildeten naturheilkundlichen Arzt oder Heilpraktiker ausgeführt werden. Akupunktur wird häufig zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt. 2002 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgende Beschwerden für eine Akupunkturbehandlung eingestuft: 

  • Atemwegserkrankungen
  • neurologische Störungen
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes
  • Schlafstörungen
  • Heuschnupfen
  • Geburtsvorbereitung
  • Erkrankungen der Augen
  • Erkrankungen im Mundbereich

 

Aromatherapie

Die Aromatherapie soll gleichermaßen einen Einfluss auf Seele, Geist und Körper haben. Die ätherischen Öle, die in der Aromatherapie zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Linderung von Krankheitsbeschwerden eingesetzt werden, sind in so gut wie jeder Naturapotheke zu finden.

 

Ayurveda

Im aus Indien stammenden Ayurveda wird durch gesunde Ernährung Wohlbefinden erlangt und Krankheiten vorgebeugt. Auch Yoga, Meditation und entspannende Massagen spielen eine große Rolle im Ayurveda. Einige der im Ayurveda verwendeten ätherischen Öle, Ölauszüge, Heilkräuter und gesunde Lebensmittel sind in Naturapotheken auffindbar.

 

Bachblüten-Therapie

Bei der Bachblüten-Therapie handelt es sich um eine sehr sanfte Therapiemethode, die vom englischen Arzt Dr. Edward Bach entwickelt wurde. Die 38 Blütenessenzen werden energetisch aufbereitet und kommen zur Stressbewältigung, Krisenüberwindung, seelischen Gesundheitsvorsorge und begleitender Behandlung von chronischen und akuten Krankheiten zum Einsatz. Heutzutage werden die Blütenessenzen von Mitarbeitern verschiedenster Natur Apotheken direkt hergestellt bzw. die gewünschten Mischungen zubereitet.

 

Baunscheidt-Therapie

Das von Carl Baunscheidt entwickelte Baunscheidt-Verfahren zählt zu den Ausleiteverfahren und ahmt die Wirkung von Mückenstichen nach, um damit verschiedenste Krankheiten zu lindern oder gar zu heilen. Neben Nadeln wird bei dieser Therapie das Baunscheidt-Öl eingesetzt. Es wirkt hautreizend und soll somit die Symptome eines Mückenstichs imitieren, dadurch soll dem Körper dabei geholfen werden, krankhafte Stoffe auszuscheiden. Das Baunscheidt-Öl enthält hautreizende Stoffe, wie Euphorbiumsaft, Senföl, Wacholderöl oder Cantharidin und kann in natürlichen Apotheken aufgefunden werden.

 

Cantharidenpflaster

Die Behandlung mit einem Cantharidenpflaster gilt zu den naturheilkundlichen Ausleiteverfahren. Das Cantharidenpflaster hat eine umfassende Wirkung und kann dadurch vielfältig eingesetzt werden. Das Haupteinsatzgebiet sind rheumatische Erkrankungen, aber die entkrampfende Wirkung hilft jedoch auch bei den folgenden Krankheitsbildern:

  • chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen
  • Asthma bronchiale
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Migräne
  • chronischen Entzündungen der Mandeln
  • Trigeminusneuralgien
  • Kopfschmerzen
  • Burnout-Syndrom
  • Depressionen

In einigen natürlichen Apotheken kann das Catharidenpflaster erworben werden und in naturheilkundlichen Praxen wird es angewandt.

 

Edelstein-Therapie

Bei dieser Therapie werden die Mineralien und organischen Substanzen der Heilsteine genutzt, um seelische, psychische und körperliche Beschwerden zu lindern oder zu kurieren. Die bekanntesten Heilsteine können in einer Naturapotheke gefunden werden, zu ihnen zählen: 

  • Amethyst: bei Störungen des Nervensystems und Konzentrationsproblemen
  • Achat: bei Hauterkrankungen und Darmbeschwerden
  • Rubin: bei Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Citrin: zur Unterstützung eines Entgiftungsprozesses
  • Tigerauge: bei Stimmungsschwankungen und Stress
  • Bergkristall: zur Unterstützung des Gefäßsystems

 

Eigenblut-Behandlung

Die Eigenblut-Behandlung zählt zu den Reiztherapien. Diese helfen dem Körper bei der Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Bei der Eigenblut-Behandlung wird die Selbstregulation des Körpers durch die Einnahme von Eigenblut stimuliert. Diese Behandlung kann bei vielen Krankheiten eingesetzt werden: 

  • Neurodermitis oder anderen Hauterkrankungen
  • Akuten Infekten, wie Magen-Darm-Infekte oder Bronchitis
  • Chronischen Entzündungen, wie Divertikulose oder Morbus Crohn
  • Allergischen Erkrankungen, wie Heuschnupfen oder Asthma bronchiale
  • Kreislauferkrankungen oder allgemeinen Abwehrschwächen

 

Ernährungstherapie

Viele Krankheiten entstehen durch eine fehlerhafte Ernährung. Eine bekannte und sehr wirkungsvolle Ernährungstherapie ist das Heilfasten. Hierbei kann sich der gesamte Verdauungs-Trakt regenerieren. Da Magen und Darm während dem Fasten keine Verdauungsarbeit leisten müssen, kann sich der Körper mit der Ausscheidung beschäftigen. 
Zu den verschiedenen Fastenformen zählen das Buchinger-Heilfasten, die F.X.-Mayr-Kur und das Saftfasten. Eine Ernährungstherapie kann bei den folgenden Krankheiten sinnvoll sein:

  • Erkrankungen des Stoffwechsels
  • Chronisch-entzündlichen Erkrankungen, wie Rheuma
  • Hautkrankheiten
  • Allergien
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Gefäßerkrankungen
  • Magen-Darmbeschwerden
  • Erkrankungen des Bewegungsapparats

Fastenkuren können jedoch auch zur Vorbeugung von Krankheiten oder für das Wohlbefinden gemacht werden. Gesunde Säfte für das Saftfasten oder Einläufe, die andere Fastenkuren und Ernährungstherapien begleiten, können in fast allen natürlichen Apotheken aufgefunden werden.

 

Homöopathie

Vor über 200 Jahren entdeckte der Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann diese alternative Heilmethode. Homöopathische Arzneimittel sind sehr gut verträglich, da sie auf die Körperfunktionen eher regulierend und nicht hemmend oder stimulierend wirken. Daher sind sie auch bei Kindern, Schwangeren oder Stillenden sehr beliebt. Heute sind homöopathische Medikamente in jeder Natur Apotheke zu bekommen.

 

Kneipp-Therapie

Die Kneipp-Therapie wurde von Sebastian Kneipp entwickelt und kommt seit mehr als 150 Jahren zum Einsatz. Unter dem Leitsatz „Vorbeugen ist besser als Heilen“ entwarf Kneipp ein bis heute bestehendes Gesundheits- und Behandlungskonzept. Dieses beruht auf fünf Säulen: 

  • Hydrotherapie mit Kneippschen Wickeln, Güssen und Wassertreten,
  • Gesundheit durch Ernährung
  • Kraft der Heilkräuter
  • Leben in Bewegung, wie Barfuß-Laufen
  • Ordungstherapie: innere Mitte finden durch Tagesrhythmus und Lebensführung


Die in der Kneipp-Therapie zu verwendenden Elemente, wie Aufgüsse, Heilwickel und Heilkräuter können in natürlichen Apotheken erworben werden.

 

Schüßlersalze

Schülersalze werden bei den unterschiedlichsten Beschwerden angewandt und kommen sowohl in naturheilkundlichen Praxen als auch von Privatanwendern in der Selbstmedikation zum Einsatz. Die homöopathisch aufbereiteten Mineralsalze wurden von dem Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler entdeckt. Dieser war der Überzeugung, dass es zur Krankheit kommt, wenn ein Mangel an Mineralsalzen in den menschlichen Körperzellen vorliegt. 
Der menschliche Körper benötigt Mineralien, wie Natrium, Eisen, Calcium und Magnesium für verschiedene Stoffwechselprozesse. Diese übernehmen die folgenden wichtigen Aufgaben in unserem Körper:

  • Zellbildung
  • Knochenaufbau
  • Sauerstofftransport
  • Aktivierung und Hemmung von Enzymen
  • Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Haushaltes
  • Abwehr von Krankheitserregern


Die 12 Funktionsmittel und 15 Ergänzungsmittel, die Teil der Biochemie nach Schüßler sind, können in jeder natürlichen Apotheke gekauft werden.

 

Heilende Ölauszüge

Heilende Ölauszüge sollten in jeder Apotheke aus der Natur vorhanden sein, da sie später auf verschiedene Weise zum Einsatz kommen, z.B. in Wickeln, Dampf- oder Entspannungsbädern, als Salben etc. Ölauszüge sind in natürlichen Apotheken zu finden, können jedoch auch auf einfache Weise selbst hergestellt werden. Nach der Herstellung können sie als Öle verwendet werden, wie zum Beispiel entspannende und krampflösende Massageöle, Öle gegen Schwellungen und Verbrennungen, hustenlösende Öle oder als Mückenöle. Die heilenden Ölauszüge können aber ebenfalls als Salben oder Cremes weiter verarbeitet werden.

 

Ölauszüge selbst herstellen - so funktioniert´s

Heilende Ölauszüge können sowohl kalt als auch heiß hergestellt werden. Die Kaltherstellung ist empfehlenswert, da bei dieser eine Vielzahl an Inhaltsstoffen unverändert erhalten bleibt und das Öl somit wirkungsvoller und gesünder ist. 

Sobald entschieden ist, welche Eigenschaften das Öl haben soll und wofür es verwendet wird, kann ein passendes Basisöl ausgesucht werden. Geeignete Basisöle für einen Ölauszug sind:

  • Sonnenblumenöl: Ist kostengünstig, hat jedoch eine Haltbarkeit von nur einem Jahr
  • Olivenöl ist mehrere Jahre haltbar, dafür jedoch teurer, muss importiert werden und hat einen starken Eigengeruch
  • Mandelöl eignet sich besonders gut für Kräuteröle, die den Geruch der Heilpflanze aufnehmen sollen (z.B. Rosenblüten- oder Lavendelöl)
  • Jojobaöl eigenet sich ebenfalls für Kräuteröle, da es keinen starken Eigengeruch besitzt
  • Hanfsamenöl ist für empfindliche Haut sehr gut geeignet
  • Wallnussöl eignet sich ebenfalls für sensible Haut



Zur Herstellung eines Ölauszugs wird Folgendes benötigt

 

  • Pflanzenteile wie Blätter, Stiele, Samen, Rinden oder Wurzeln – vorzugsweise getrocknet
  • Basisöl auf pflanzlicher Basis
  • Schraubglas für die Mazeration
  • Baumwolltuch oder Kaffeefilter zum Filtrieren
  • Glasfläschchen aus Braunglas zur Aufbewahrung der Ölauszüge



Der Herstellungsprozess eines Ölauszugs


Die zu verwendenden Pflanzenteile für einen Kaltauszug sollten getrocknet sein, da der Reifeprozess mehrere Wochen dauert und frische Pflanzen das Risiko der Schimmelbildung mit ihrem Wasseranteil erhöhen.

Herstellung Schritt für Schritt:

  1. Einen Glasbehälter zu Dreivierteln mit Pflanzenteilen bedecken.
  2. Die Pflanzen mit dem auserwählten Baisiöl übergießen. Wichtig ist, dass alle Pflanzenteile komplett mit Öl bedeckt sind, dann kann das Glas mit dem Schraubdeckel gut verschlossen werden.
  3. Die Mazeration ohne direkte Sonneneinstrahlung, bei Zimmertemperatur für mindestens einen Mondzyklus (vier Wochen) reifen lassen.
  4. Das Glas kann jeden zweiten Tag sanft geschüttelt werden, um den Lösungsprozess zu unterstützen und der Schimmelbildung vorzubeugen. Entsteht Kondenswasser am Deckel, kann dieses mit einem sauberen Baumwolltuch entfernt werden.
  5. Sobald die Reifezeit abgelaufen ist, kann das Öl durch ein Baumwolltuch gefiltert werden.
  6. Das fertige Öl kann in dunkle Glasflaschen gefüllt werden.


Das fertige Heilöl sollte lichtgeschützt und kühl gelagert werden. Wichtig ist es, die Flaschen mit dem Datum zu versehen. Am Haltbarkeitsdatum des Basisöls kann sich für die Haltbarkeit des hergestellten Ölauszugs orientiert werden.

 

Heilende Ölauszüge, die in einer Naturapotheke nicht fehlen sollten

Was ein Ölauszug ist und wie er hergestellt werden kann, haben wir vorweg bereits erwähnt. Welche Heilenden Ölauszüge in einer natürlichen Hausapotheke sehr sinnvoll sind, listen wir nachfolgend auf.

  • Lavendelöl gegen Stress und Kopfschmerzen oder als entspannendes Massageöle
  • Schafgarbenöl bei Migräne und Krämpfen
  • Johanniskrautöl gegen Verbrennungen und zur Wundheilung
  • Gänseblümchenöl bei Schwangerschaftsstreifen und Quetschungen
  • Rotkleeöl für straffe und glatte Haut
  • Duftpelrgonienöl gegen Mücken
  • Ringelblumenöl zur Wundheilung
  • Steinkleeöl gegen Schwellungen, Krampfadern und schwere Beine
  • Kamillenöl zur Beruhigung der Haut
  • Efeuöl gegen Cellulite
  • Thymianöl bei Husten
  • Knoblauchöl bei Ohrenschmerzen und Schnupfen
  • Majoranöl entspannt die Muskulatur und Gefäße


Jeder Ölauszug aus der obigen Liste kann später in eine Salbe, Creme oder Seife weiterverarbeitet werden.


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Wirkungsvolle Heilmittel, die in einer modernen Naturapotheke nicht fehlen sollten!

Die nachfolgende Liste der natürlichen Heil- und Hausmittel eignet sich besonders gut für all Diejenigen, die sich eine eigene natürliche Apotheke zusammenstellen möchten.

  • Jod/ Wasserstoffperoxid für Entzündungen und Desinfektion von Wunden
  • Rosmarientinktur zur Behandlung von Insektenstichen
  • Calendulasalbe zur Wundheilung
  • Aloe-Vera-Gel beruhigt juckende, entzündete oder verbrannte Haut
  • Zwiebelsirup gegen juckenden Husten
  • Teebaumöl gegen Pilze und Hautviren
  • Leinsamen helfen bei Verstopfungen
  • Heilerde hilft bei Durchfall
  • Knoblauchöl und Zwiebelwickel gegen Ohrenschmerzen
  • Nasendusche mit einer Salzlösung hilft bei Schnupfen
  • Nelken gegen Zahnschmerzen
  • Propolistinktur wirkt bei innerlicher und äußerlicher Anwendung antibakteriell und fördert die Heilung
  • Baldriantee zur Beruhigung und zur Schlafförderung
  • Ätherisches Pfefferminzöl hilft gegen Kopfschmerzen
  • Lavendelöl oder Lavendelkissen wirken beruhigend bei Stress und Kopfschmerzen
  • Lehmwickel helfen bei Verstauchungen, Prellungen, Gliederschmerzen, starken Verbrennungen und Regelschmerzen
  • Kirschkernkissen gegen Bauchschmerzen und Verspannungen
  • Salbeitee wirkt schmerzstillend und desinfizierend bei Hals- oder Zahnschmerzen
  • Chilisalbe gegen Muskel- oder Gelenkschmerzen
  • Ingwertee oder Chai zur Anregung und Stärkung des Immunsystems und der Selbstheilungskräfte


Diese Liste gibt einen kleinen Einblick, was eine Apotheke aus der Natur enthalten kann und zeigt, dass alltägliche Leiden einfach und auf natürliche Weise behandelt werden können. In einer Natur Apotheke können neben Teemischungen, Cremen und Salben, Ölen, Tinkturen, Sirup oder Gels auch Umschläge und Wickel aufgefunden werden. Nachfolgend gehen wir etwas ausführlicher auf die möglichen Bestandteile einer natürlichen Apotheke ein.

 

Tinkturen

Tinkturen konservieren wertvolle Inhaltsstoffe der Heilpflanzen und machen diese auf lange Zeit nutzbar. Schon im Altertum dienten konzentrierte Pflanzenauszüge, Essenzen und Elixiere als natürliche Arznei. Auch in der heutigen Medizin spielen Tinkturen eine wichtige Rolle, da alkoholische Pflanzenauszüge sehr reich an Antioxidantien, antibakteriellen, entzündungshemmenden und antiviralen Stoffen und natürlichen ätherischen Ölen sind. In Tinkturen können die wichtigen Wirkstoffe der Heilpflanzen effizient und einfach extrahiert werden. Durch hochprozentigen Alkohol werden die heilsamen Substanzen der Pflanzen herausgelöst und zu gleich auf lange Zeit haltbar gemacht. Dieser Prozess wird Mazeration genannt, daher werden entstehende Tinkturen auch als Mazerate bezeichnet.

Da es sich bei Tinkturen um konzentrierte Pflanzenauszüge hält, ist die Einnahme sehr einfach und kann optimal in unseren Alltag integriert werden. Daher sollten Tinkturen in jeder Apotheke aus der Natur vorhanden sein. Des Weiteren werden Tinkturen auch in Cremes, Lotionen oder Salben verwendet. Sie können nicht nur in einer Apotheke oder beim Heilpraktiker erworben werden, Tinkturen können auch auf einfache und kostengünstige Weise selbst hergestellt werden. Nachfolgend erklären wir, wie dieser Prozess aussieht.



Tinkturen selbst herstellen - So funktioniert´s

  • Der Hauptbestandteil einer Tinktur sind die Pflanzen. Diese können in Form von Kräutern oder anderen Pflanzenteilen, wie Rinden, Samen oder Wurzeln, frisch oder getrocknet verwendet werden. Sind die Pflanzenteile frisch, wird eine größere Menge benötigt, außerdem sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht all zu feucht oder gar nass sind.
  • Als Lösungs- und Konservierungsmittel eignen sich so gut wie alle neutralen Alkohole. Wird ein einfacher Wodka oder Korn verarbeitet, sollte dieser einen Alkoholanteil von mindestens 40 % Vol. haben . Werden frische Pflanzenteile für die Tinktur verwendet, empfiehlt sich ein höherer Alkoholanteil, da der Gesamtalkoholgehalt der Tinktur durch den Wassergehalt der Pflanzen etwas herabgesetzt wird.
  • Wer keinen Alkohol als Lösungs- und Konservierungsmittel verarbeiten möchte, kann auch alkoholfreie Tinkturen mit Essig-Auszug herstellen.

 

Zur Herstellung einer alkoholischen Tinktur wird Folgendes benötigt


- 100 g frische oder 50 g getrocknete und zerkleinerte Pflanzenteile
- 200 ml Alkohol
- Glasbehälter mit Schraubverschluss zum Reifen
- Kaffeefilter oder Baumwolltuch zum Filtrieren der Tinktur
- Tropfflaschen aus dunklem Glas zur Aufbewahrung der Tinktur

Der Herstellungsprozess einer Tinktur


Der Herstellungsablauf einer Tinktur ist relativ simpel. Es werden 100 g frische oder 50 g getrocknete Pflanzenteile in einen Glasbehälter gegeben und mit 200 ml Alkohol übergossen. Wichtig ist, dass alle Pflanzenteile vollständig mit Alkohol bedeckt sind, da sie sonst schimmeln können. Das Glas wird anschließend fest verschlossen und für vier Wochen (einen Mondzyklus) an einem dunklen Ort zum Reifen gelagert. Die Mazeration sollte dem Sonnenlicht nicht ausgesetzt werden, da sonst lichtempfindliche Bestandteile zerstört werden können.

Die Mazerationszeit ist wichtig, damit der Alkohol die Inhaltsstoffe aus den Pflanzen löst. Indem das Glas einmal täglich vorsichtig geschüttelt wird, kann der Lösungsprozess unterstützt werden. Ist die Reifezeit vorüber, kann die Tinktur durch ein Baumwolltuch gefiltert werden. Die Pflanzenteile werden nun nicht mehr benötigt und können beseitigt werden. Die Tinktur wird in kleine dunkle Tropfflaschen gefüllt und mit Datum und Inhalt versehen.

 

Tinkturen, die in einer Natur Apotheke nicht fehlen sollten

  • Echinaceatinktur stärkt das Immunsystem und kurbelt die körpereigenen Abwehrkräfte an
  • Propolistinktur zur inneren und äußeren Anwendung bei Infektionen
  • schwarze Johannisbeere- und Hagebuttentinktur bei Allergien
  • Latschenkiefertinktur bei Gelenkschmerzen
  • Rosmarientinktur bei Insektenstichen
  • Baldriantinktur zur Beruhigung und bei Schlafstörungen
  • Fencheltinktur bei Verdauungsproblemen
  • Pfefferminztinktur bei Magen-Darm-Leiden
  • Salbeitinktur zur Desinfektion bei Hals- oder Zahnschmerzen
  • Brennesseltinktur fördert die Durchblutung und ist gut für die Gelenke


Nicht zu vergessen ist, dass aus jeder Pflanze eine Tinktur hergestellt werden kann.

 

Heilende Ölauszüge

Heilende Ölauszüge sollten in jeder Apotheke aus der Natur vorhanden sein, da sie später auf verschiedene Weise zum Einsatz kommen, z.B. in Wickeln, Dampf- oder Entspannungsbädern, als Salben etc. Ölauszüge können auf einfache Weise selbst hergestellt werden. Sie können als Öle verwendet werden, wie zum Beispiel entspannende und krampflösende Massageöle, Öle gegen Schwellungen und Verbrennungen, hustenlösende Öle oder als Mückenöle. Die heilenden Ölauszüge können aber ebenfalls als Salben oder Cremes weiter verarbeitet werden.



Ölauszüge selbst herstellen - so funktioniert´s

Heilende Ölauszüge können sowohl kalt als auch heiß hergestellt werden. Die Kaltherstellung ist empfehlenswert, da bei dieser eine Vielzahl an Inhaltsstoffen unverändert erhalten bleibt und das Öl somit wirkungsvoller und gesünder ist.

Sobald entschieden ist, welche Eigenschaften das Öl haben soll und wofür es verwendet wird, kann ein passendes Basisöl ausgesucht werden.
Geeignete Basisöle für einen Ölauszug sind:

  • Sonnenblumenöl: Ist kostengünstig, hat jedoch eine Haltbarkeit von nur einem Jahr
  • Olivenöl ist mehrere Jahre haltbar, dafür jedoch teurer, muss importiert werden und hat einen starken Eigengeruch
  • Mandelöl eignet sich besonders gut für Kräuteröle, die den Geruch der Heilpflanze aufnehmen sollen (z.B. Rosenblüten- oder Lavendelöl)
  • Jojobaöl eigenet sich ebenfalls für Kräuteröle, da es keinen starken Eigengeruch besitzt
  • Hanfsamenöl ist für empfindliche Haut sehr gut geeignet
  • Wallnussöl eignet sich ebenfalls für sensible Haut



Zur Herstellung eines Ölauszugs wird Folgendes benötigt

 

  • Pflanzenteile wie Blätter, Stiele, Samen, Rinden oder Wurzeln – vorzugsweise getrocknet
  • Basisöl auf pflanzlicher Basis
  • Schraubglas für die Mazeration
  • Baumwolltuch oder Kaffeefilter zum Filtrieren
  • Glasfläschchen aus Braunglas zur Aufbewahrung der Ölauszüge



Der Herstellungsprozess eines Ölauszugs


Die zu verwendenden Pflanzenteile für einen Kaltauszug sollten getrocknet sein, da der Reifeprozess mehrere Wochen dauert und frische Pflanzen das Risiko der Schimmelbildung mit ihrem Wasseranteil erhöhen.
Herstellung Schritt für Schritt:

  1. Einen Glasbehälter zu Dreivierteln mit Pflanzenteilen bedecken.
  2. Die Pflanzen mit dem auserwählten Baisiöl übergießen. Wichtig ist, dass alle Pflanzenteile komplett mit Öl bedeckt sind, dann kann das Glas mit dem Schraubdeckel gut verschlossen werden.
  3. Die Mazeration ohne direkte Sonneneinstrahlung, bei Zimmertemperatur für mindestens einen Mondzyklus (vier Wochen) reifen lassen.
  4. Das Glas kann jeden zweiten Tag sanft geschüttelt werden, um den Lösungsprozess zu unterstützen und der Schimmelbildung vorzubeugen. Entsteht Kondenswasser am Deckel, kann dieses mit einem sauberen Baumwolltuch entfernt werden.
  5. Sobald die Reifezeit abgelaufen ist, kann das Öl durch ein Baumwolltuch gefiltert werden.
  6. Das fertige Öl kann in dunkle Glasflaschen gefüllt werden.


Das fertige Heilöl sollte lichtgeschützt und kühl gelagert werden. Wichtig ist es, die Flaschen mit dem Datum zu versehen. Am Haltbarkeitsdatum des Basisöls kann sich für die Haltbarkeit des hergestellten Ölauszugs orientiert werden.

 

Heilende Ölauszüge, die in einer Naturapotheke nicht fehlen sollten

Was ein Ölauszug ist und wie er hergestellt werden kann, haben wir vorweg bereits erwähnt. Welche Heilenden Ölauszüge in einer natürlichen Hausapotheke sehr sinnvoll sind, listen wir nachfolgend auf.

  • Lavendelöl - gegen Stress und Kopfschmerzen oder als entspannendes Massageöle
  • Schafgarbenöl bei Migräne und Krämpfen
  • Johanniskrautöl gegen Verbrennungen und zur Wundheilung
  • Gänseblümchenöl bei Schwangerschaftsstreifen und Quetschungen
  • Rotkleeöl für straffe und glatte Haut
  • Duftpelrgonienöl gegen Mücken
  • Ringelblumenöl zur Wundheilung
  • Steinkleeöl gegen Schwellungen, Krampfadern und schwere Beine
  • Kamillenöl zur Beruhigung der Haut
  • Efeuöl gegen Cellulite
  • Thymianöl bei Husten
  • Knoblauchöl bei Ohrenschmerzen und Schnupfen
  • Majoranöl entspannt die Muskulatur und Gefäße


Jeder Ölauszug aus der obigen Liste kann später in eine Salbe, Creme oder Seife weiterverarbeitet werden.


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Heilende Wickel und Kompressen

Der Wickel gilt als eines der ältesten Heilmethoden der Geschichte des Menschen und sollte in jeder natürlichen Apotheke zu finden sein. Heilwickel haben eine intensive Wirkung auf Körper und Geist, lindern Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen nachhaltig und kurbeln die körpereigenen Selbstheilungskräfte an.

 

Stirnwickel gegen Stress und Kopfschmerzen

Stirnwickel sind optimal zur Entspannung nach einem langen und erschöpfenden Tag und befreien darüber hinaus von Kopfschmerzen.
 

So funktioniert der Stirnwickel


Es werden je 5 Tropfen Majoran- und Lavendelöl in eine Schüssel mit kaltem Wasser gegeben. Ein Leinen- oder Baumwolltuch wird in das kalte Wasser eingetaucht und ausgedrückt. Den Wickel für 20 Minuten in einer angenehmen Position auf die Stirn legen. Majoran hilft dem Körper, die Muskulatur und Gefäße zu entspannen, Lavendel entstresst und fördert den Schlaf. Die Kombination der beiden Heilpflanzen lindert starke Kopfschmerzen und senkt den Blutdruck.
 

Zwiebelwickel bei Ohrenschmerzen

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Kombination aus Wärme und der entzüdungslindernden Substanzen der Zwiebel hoch wirksam bei Ohrenschmerzen sind. Die Zwiebel enthält Allicin, was wie ein natürliches Antibiotikum wirkt und Quercetin, das Viren außer Gefecht setzt. Wie viel gesunde Inhaltsstoffe eine Zwiebel für uns bereit hält, hängt von ihrer Schärfe ab – je schärfer, desto besser! Die Wärme des Wickels erweitert die Gefäße und sorgt dafür, dass die heilenden Dämpfe der Zwiebel leichter in den Gehörgang strömen können. Die natürlichen Abwehrstoffe der Zwiebel gelangen somit schneller in die betroffene Körperregion.


So funktioniert der Zwiebelwickel


Eine scharfe Zwiebel fein hacken und in ein Baumwoll- oder Leinentuch geben, zusammenfalten und mit einem Faden zubinden. Die Zwiebelpäckchen über Wasserdampf erwärmen und bei angenehmer Temperatur mit einem Stirnband am betroffenen Ohr fixieren. Der Wickel sollte für ca. 20 Minuten auf dem Ohr bleiben.

 

Ingwerwickel bei Erschöpfung

In der Naturapotheke werden auch heute noch Ingwerwickel bei Erschöpfungszuständen eingesetzt. Diese stimulieren die innere Wärmebildung und fördern somit die Entspannung.


So funktioniert der Ingwerwickel


Den Ingwer frisch raspeln und 5 Esslöffel in 150 ml Kochwasser quellen lassen und nach 10 Minuten abseihen. Den Ingwerauszug mit einem Liter heißem Wasser aufgießen und ein Baumwoll- oder Leinentuch darin tränken. Die angenehm warme Kompresse im Nierenbereich auflegen. Nach etwa 10 Minuten wird ein intensives Wärmegefühl wahrgenommen, das den gesamten Körper stärkt. Nach ungefähr 30 Minuten kann der Wickel abgenommen werden, es ist empfehlenswert noch 15 Minuten nachzuruhen.

 

Thymianwickel gegen Husten

Thymian ist schon seit dem Altertum für seine schleimlösende Wirkung bekannt. Seine heilenden Dämpfe lösen festsitzenden Husten auf wirkungsvolle Art.


So funktioniert der Thymianwickel


Für den Thymianwickel können 3 oder 4 große Kartoffeln mit Schale weich gekocht und abgetropft werden. Die Kartoffeln in einem Baumwoll- oder Leinentuch zerdrücken und das Thymiankraut darauf verteilen. Dann den Wickel zu klappen und wie eine Kompresse auf die Brust legen und mit einem Tuch oder Schal umwickeln. Die Kartoffeln sorgen für langanhaltende Wärme und lösen mit ihrem feuchten aber warmen Dampf die ätherischen Öle des Thymians besonders gut. Durch den gefäßerweiternden Wärmereizes dieses Wickels werden Verkrampfungen im Brustbereich und zäher Schleim gelöst. Da dieser Wickel das Abhusten stark fördert, ist es ratsam die Behandlung in der ersten Tageshälfte durchzuführen.

 

Eukalyptuswickel bei Entzündungen

In Australien wird der wohlriechende Eukalyptuswickel bei jeglicher Art von Infektionen eingesetzt. Eikalyptusblätter enthalten Cineol, ein Stoff, der entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Der Eukalyptuswickel kann effektiv bei einer beginnenden Blasenentzündung eingesetzt werden. Doch nicht nur bei Entzündungen, auch bei Schnupfen wirkt Eukalyptus sehr befreiend, in diesem Fall kann die Eukalyptuskompresse im Brustbereich angewandt oder als Aufguß genossen werden.


So funktioniert der Eukalyptuswickel


In einer Schüssel mit 300 ml heißem Wasser werden 5 Tropfen Eukalyptusöl vermischt. Ein Baumwoll- oder Leinentuch ausgiebig im Eukalyptuswasser tränken, auswringen und mit einem warmen Wollschal oder Tuch auf der betroffenen Körperregion fixieren. Nach ca. 30 Minuten kann die Kompresse abgenommen werden. Nach diesem Wickel sollte der Körper warm gehalten und entspannt werden.

 

Fazit

Die Natur stellt uns eine Vielzahl an natürlichen Heilmitteln zur Verfügung und das Wissen über ihren Gebrauch kannten und verwendeten schon unsere Vorfahren. Wie sich eine natürliche Apotheke zusammensetzt, ist ganz vom Haushalt abhängig, da auf die unterschiedlichen Bedürfnisse jedes Einzelnen eingegangen werden sollte. Viele kleinere und auch größere Alltagsleiden, Verletzungen oder gar chronische Krankheiten können mit den beschriebenen Haus- und Naturheilmitteln kuriert oder gelindert werden.


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Die naturapotheke zeichnet sich durch ihre schonende Wirkung aus. Anstatt den Organismus negativ zu beeinflussen, profitiert dieser direkt von der Zufuhr entzündungshemmender, pflanzlicher Heilkräuter.

  

Liste von natürlichen pflanzlichen Antibiotika

Pflanzliche Antibiotika könnten eine alternative Möglichkeit zur Behandlung von Krankheiten darstellen. Bei korrekter Anwendung können diese natürlichen Arzneimittel Symptome nicht nur lindern, sondern auch ganz verhindern. Sie können auch das Gewebe und die Organe des Körpers stärken und so Ihre allgemeine Gesundheit verbessern. Hier sind einige der Heilkräuter und Heilpflanzen, die am besten als pflanzliches Antobiotikum geeignet sind.

 

  • Beifuß
  • Ingwer
  • Brennnessel
  • Schafgarbe
  • Kamille
  • Zwiebel
  • Berberitze
  • Orangenwurzel
  • Kümmel
  • Knoblauch
  • Minze
  • Cranberry
  • Eukalyptus
  • Kapuzinerkresse
  • Myrte
  • Ringelblume
  • Thymian
  • Honig

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Rezept aus der Naturapotheke: Pflanzliches Antibiotikum (Berberitzen-Tinktur)

Die Gewöhnliche Berberitze ist ein wahres Naturwunder. Sie wird auch Essigbeere oder Sauerdorn genannt. Frisch genossen ist die Pflanze - bis auf die vitaminreichen Beeren - giftig, daher ist hier Vorsicht geboten. Wirkstoffe: Insbesondere das Berberin in den Wurzeln ist hervorzuheben; die Beeren sind reich an Vitamin C, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Wirksamkeit: entsäuernd, optimal bei Magen-Darm-Beschwerden, lindernd bei Gicht und Rheuma; besondere Anwendung finden Umschläge mit der Berberitzentinktur, aber auch die innere Anwendung in Tropfenform kann erfolgen: 15-20 Tropfen sollten auf einmal auf einen Teelöffel oder ein Stück Zucker gegeben und eingenommen werden

Eine Tinktur jedweder Art ist im Prinzip sehr simpel und ganz einfach selbst herzustellen. Dazu braucht man etwa 100 Gramm der Berberitzenbeeren. Dazu nimmt man hochprozentigen Alkohol, beispielsweise Wodka. Der Alkoholgehalt sollte etwa 40 % betragen. Nun wird die Rinde in ein dicht verschließbares Glas gelegt. Dieses wird mit dem Alkohol gefüllt, bis die Rinde gerade bedeckt ist. Das Glas wird verschlossen und an einem kühlen und dunklen Ort gelagert. Nach sechs Wochen wird die Flüssigkeit abgeseiht. Am besten funktioniert dafür entweder ein Haarsieb oder eine Mullwindel. Nach dem Abseihen wird die Tinktur weiterhin an einem dunklen und kühlen Ort aufbewahrt.

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