Kamille (Matricaria chamomilla) - Heilkräuter & Heilpflanzen

Die Kamille - eine wertvolle Heilpflanze am Wegesrand!

Kamille Heilwirkung - die medizinische Wirkung sowie deren Anwendung, Herkunft, die verwendbaren Pflanzenteile, Erntezeit, Rezepte, Kamille trocknen um die Haltbarkeit zu verlängern, Inhaltsstoffe und die richtige Zubereitung!

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Kamille - Die kleine Wunderpflanze

Ursprünglich stammt die Kamille aus Süd- und Osteuropa, doch mit den Jahren hat sie sich über ganze Welt verbreitet. Sie wird in vielen Ländern angebaut, da die Blüte gern als Kräutertee genossen wird. Typisch für die Kamille ist, dass diese als sehr anspruchslos gilt. Im Grunde wächst sie überall, selbst am Wegesrand. Dabei misst die einjährige Pflanze etwa 10 bis 50 Zentimeter und zeichnet sich durch einen runden sowie aufrechten, glatten Stängel aus, welcher sich stark verzweigt. Oben entdecken Sie die wertvollen Röhrenblüten, welche sich in goldgelber Farbe mit hellweißen Zungenblüten zeigt. Die Blätter sind hingegen gefiedert und grüngelb. Der Duft der Kamille steigt Ihnen sofort in die Nase.

 

Die Geschichte der Kamille

Bevor Sie sich mit der Wirkung, der Anwendung oder dem Anbau beschäftigen, sollten Sie sich der Geschichte der Kamille zuwenden. Bereits in der Antike wussten die Menschen um die Heilwirkung der Kamille Bescheid. Sie wurde seit dem 3. Jahrhundert vor Christus als universelle Heilpflanze eingesetzt. Bei den Griechen linderte sie verschiedene Beschwerden, wie Krämpfe, Blähungen, Hauterkrankungen oder Geschwüre. Aber auch die alten Ägypter nutzten die Kamille und verehrten diese im gleichen Atemzug. Aufgrund ihrer sonnenförmigen Blüte wurde sie schnell zur Blume des Sonnengottes Ra. Außerdem wurden die Extrakte zur Einbalsamierung der Toten verwendet und als Heilmittel gegen Erkältungen, Zahnfleischprobleme sowie Frauenleiden genutzt. Über die Jahrhunderte kam die Kamille auch nach England, wo sie von der zukünftigen Königin bei ihrer Krönungszeremonie getragen wurde. Damals zählte sie zu einer der neun heiligen Kräuter. Im 15. Jahrhundert wurde die heilende Wirkung der Kamille hingegen im Leipziger Kräuterbuch beschrieben. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Kamille nicht nur mit zahlreichen Heilwirkungen verbunden wird, sondern sich auch viele Mythen rund um die Heilpflanze ranken. Zum Beispiel, dass der Rauch der verbrannten Kamille Unglück fernhält.

 

Der Stand- und Fundort der Kamille

In Ost- und Südeuropa ist Kamille schon seit vielen Jahrtausenden heimisch. Selbst in Vorderasien ist die Pflanze auf nährstoffreichen Äckern, Brachflächen sowie Wildwiesen zu finden. Über die Jahrhunderte wurde die Pflanze in viele Länder verschleppt, sodass sich jene heute über eine hohe Verbreitung freuen darf. Zwar ist sie in den meisten europäischen Ländern zu finden, aber auch in Asien, Australien oder Nordamerika. Durchstreifen Sie das Land, entdecken Sie die Kamillenblüte selbst in hügeligen Regionen oder Gebirgslandschaften. Allerdings sind nur montane Höhenstufen verträglich, sodass Kamille zwischen 1.200 und 1.700 Metern wächst. Selbstverständlich wird die Pflanze auch in Deutschland angebaut. Gerade im heimischen Garten fühlt sich Kamille wohl, denn sie ist sehr bescheiden. Sie müssen sich nicht ewig lang mit der Erde oder Düngung beschäftigen, sondern es reicht aus, wenn Sie der Kamille ein schönes Fleckchen sichern, wo sie in Ruhe wachsen kann.

 

Die optimale Erntezeit der Kamille

Überraschenderweise hat die Kamille eine relativ lange Blütezeit, wo sich die leuchten gelben Blütenköpfe sowie die weißen Zungenblätter zeigen. Die Ernte liegt somit zwischen Mai und September. Je später Sie die Kamille ernten, desto stärker bemerken Sie, wie sich die Zungen immer weiter dem Erdboden entgegen neigen. Es gibt aber noch einen Grund, weshalb Sie mit der Ernte nicht zu lange warten sollten, denn den Großteil der ätherischen Öle enthält die Blüte etwa drei bis fünf Tage nach der vollständigen Öffnung. Den perfekten Erntezeitpunkt abzupassen ist im eigenen Garten einfach, jedoch in der Wildnis nur schwer. Nehmen Sie sich folgendes Sprichwort zu Herzen: Sind zwei Drittel einer Kamillen Hecke erblüht, jedoch einige noch geschlossen, beginnen Sie die Ernte. Hinsichtlich der Tradition wird die Kamille am 24. Juni, dem Johannistag, geerntet.

 

Die Wirkungskraft der universellen Heilpflanze Kamille

Kamille gilt als einer der beliebtesten Heilpflanzen, denn die diversen ätherischen Öle erzielen eine sehr umfangreiche Heilwirkung. Zunächst gilt Kamille* als antibakteriell, weshalb sich der Tee bestens gegen Erkältungen und ähnliches eignet. Zusätzlich ist Kamille beruhigend, blutreinigend und austrocknend. Die beruhigende Wirkung ist meist in Kosmetika zu finden. Weitere wichtige Heilwirkungen sind entzündungshemmend, krampflösend, harntreibend, tonisierend, schweißtreibend sowie schmerzlindernd. Die Kamille ist somit eine wahre Allround Pflanze und kann bei zahlreichen Leiden zum Einsatz kommen. Zu beachten: Welche Wirkung die Pflanze erzielt, hängt auch davon ab, wie Sie jene verarbeiten.

 

Wogegen hilft die Kamille?

Die Liste, wogegen die Pflanze hilft und welche Heilwirkungen unterstützt werden, ist beinah endlos. Es beginnt bei Asthma, Allergien und Aufstoßen über Blähungen, Blasenschwäche und Entzündungen bis hin zu Durchfall, Fieber und Gesichtsrose. Kamille ist unglaublich flexibel und kann beinah bei jeder Krankheit zum Einsatz kommen. Allein deswegen, weil Kamille vielleicht nicht immer die Ursache bekämpft, aber die Symptome lindert, wie Ekzeme, Husten, Hautunreinheiten, Juckreiz oder Magenkrämpfe. Selbst bei ernsteren Erkrankungen wird Kamille verschrieben, weshalb diese ein guter Helfer gegen Gürtelrose, Geschwüre, Grippe, Magengeschwüre, Nervenschmerzen oder Unterleibserkrankungen ist. Nicht vergessen: Kamille wird gern verabreicht, um das allgemeine Wohlbefinden zu steigern, wie bei Schlaflosigkeit, Nervosität oder Stress.

 

Die verwendbaren Pflanzenteile der Kamille

Bei vielen Pflanzen können Sie im Grunde alle Teile verwenden. Bei der Kamille sieht das ein wenig anders aus, denn bei der Pflanze wird lediglich die Blüte genutzt. In der Regel werden die Blüten getrocknet und erhalten dann den Namen „Matricariae flos“, was grob „Kamillenblüte“ beschreibt. Weiterhin zu erwähnen ist, dass die typischen weißen Blütenblätter nicht verwendet werden. Lediglich der Blütenkopf spielt die entscheidende Rolle, denn in dem sind all die wichtigen ätherischen Öle enthalten. Was Sie nun mit dem getrockneten Blütenkopf machen, bleibt ganz Ihnen überlassen. In der Regel wird er zu einem Tee verarbeitet, welcher getrunken oder äußerlich angewendet werden kann. Eine weitere Möglichkeit ist das Kamillenöl, welches wiederum aus den frischen oder getrockneten Blütenköpfen gewonnen wird.

 

Wie und in welcher Form wird die Kamille angewendet?

Die bekannteste Anwendungsmethode ist der Kamillentee. Er gilt als sehr wohltuend und wird aus der getrockneten Kamillenblüte gewonnen. Schon ein gehäufter Esslöffel reicht aus, um den köstlichen Tee zuzubereiten. Wichtig: Lassen Sie den Tee mindestens zehn Minuten zugedeckt ziehen, bevor Sie die Blüten abseihen. Nur so geben die Blüten die wichtigen Inhaltsstoffe an das heiße Wasser ab. Bei Beschwerden wird empfohlen, drei bis vier Tassen pro Tag zu trinken, am besten zwischen den Mahlzeiten. Der Tee kann aber auch zum Gurgeln oder als Mundspülung verwendet werden, beispielsweise bei Zahnfleischentzündungen. Darüber hinaus werden die heißen Dämpfe inhaliert, gegen Atemwegsinfekte und gereizte Luftwege. Nicht zu vergessen ist, dass Kamille ebenso zur äußeren Anwendung in Anspruch genommen werden kann. Kamillensalbe ist hervorragend gegen Hauterkrankungen und Entzündungen. Das Kamillenöl eignet sich hingegen zum Einreiben. Abschließend gibt es noch Trockenextrakte in Dragees oder alkoholische Auszüge in Cremes, Salben und Bädern. Besonders in der Kosmetik ist Kamille seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil. Das ist deren beruhigenden Eigenschaften zu verdanken, denn jene sorgt dafür, dass sich die Haut entspannt und verschiedene Hauterkrankungen gemildert werden. Zugleich verhindert Kamille Trockenheitsfältchen und ist somit eine perfekte Ergänzung für jede Anti-Aging-Pflege.

 


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Die Kamille richtig zubereiten

Zu Hause können Sie am einfachsten Kamillentee zubereiten. Das ist sehr unkompliziert, denn Sie benötigen nicht zwangsläufig die losen, getrockneten Blütenköpfe. Im Handel gibt es bereits fertige Teebeutel, die Ihnen die Zubereitung erleichtert. Hängen Sie einen Teebeutel in eine Tasse und gießen Sie jene mit sprudelnd heißem Wasser auf. Decken Sie die Tasse ab und lassen Sie alles für etwa zehn Minuten ziehen. Nur so erhalten Sie die bestmögliche Wirkung. Nehmen Sie danach den Teebeutel heraus und genießen Sie den Tee Schluck für Schluck. Falls gewünscht, können Sie den Kamillentee auch noch etwas süßen. Ein Kamillenbad ist ebenfalls sehr beliebt und nicht sonderlich schwer. Geben Sie ins warme Badewasser einige Esslöffel getrocknete Kamillenblüten*. Auch Kamillenöl* ist in Ordnung. Entspannen Sie jetzt für etwa eine halbe Stunde im Wasser. Ähnlich sieht es mit einer Inhalation aus. Im Grunde bereiten Sie das Wasser wie einen Tee zu. Halten Sie nun Ihren Kopf über die Schüssel mit dem heißen Wasser und decken Sie alles mit einem Handtuch ab. Atmen Sie die ätherischen Dämpfe tief ein.

 

Die Kamille trocknen

Bauen Sie eigene Kamille an, müssen Sie jene nach der Ernte trocknen, damit Sie diese über den Rest des Jahres verwenden können. Wichtig ist, dass Sie die frisch geernteten Blütenköpfe direkt weiterverarbeiten, denn die enthaltenen ätherischen Öle sind sehr flüchtig. Als Erstes sollten Sie die Blütenblätter und Stängel abzupfen. Legen Sie die Köpfe nun auf ein Backblech, welches Sie mit Backpapier ausgelegt haben. Suchen Sie anschließend einen warmen Ort mit einer gleichbleibenden Temperatur zwischen 20 bis maximal 30 Grad. Wichtig: Der ausgewählte Platz darf weder zu warm noch zu luftig sein. Vermeiden Sie bei der Trocknung direkte Sonneneinstrahlung, denn jene ist zu heiß. Wollen Sie alles etwas beschleunigen, entscheiden Sie sich für die Trocknung im Backofen bei einer niedrigen Temperatur.

 

Die Inhaltsstoffe der Kamille

Die Inhaltsstoffe in der Kamille sind Flavone, Gerbstoffe, Gerbsäure, Harz, Apiin, Chamazulen, Azulen, Werg, Cumarin, Borneol, Farnesol, Oleanolsäure, Hyperosid, Herniarin, Schwefel, Salizylsäure, Bitterstoffe, Salicylate, Umbelliferon und Thujon. Im Grunde setzen sich all diese Inhaltsstoffe zu ätherischen Ölen zusammen, welche der Kamille anschließend ihre heilenden Kräfte verleihen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Sie bei der Trocknung aufpassen, denn behandeln Sie den Blütenkopf falsch, gehen viele der Inhaltsstoffe verloren und die Heilwirkung reduziert sich.

 

Wie vermehrt man die Kamille

Zum Glück müssen Sie nicht viel tun, damit sich die Kamille vermehrt. Fühlt sich diese an ihrem ausgewählten Standort wohl, sorgt die Pflanze in der Regel selbst für die Vermehrung. Falls Sie aber den Wunsch nach einer stärkeren Vermehrung hängen, schneiden Sie Ende September bis Mitte Oktober die reifen Samenbestände ab. Seien Sie dabei vorsichtig. Lassen Sie die Samen nun an einem dunklen, jedoch nicht zu feuchten Ort trocknen. Im Frühjahr sähen Sie die Samen wie gewohnt aus. Erwähnenswert: Ein Rück- oder Auslichtungsschnitt ist bei der Kamille nicht notwendig.

 

Die optimale Erde und Dünger für die Kamille

Kamille ist sowohl robust als auch anspruchslos. Auf der heimischen Fensterbank beginnen Sie bereits Ende Februar bis Mitte März mit der Anzucht. Damit die Pflanze schnell erblüht, empfehlen wir Böden, welche mit Humus, Lehm oder Kieselsteinen angereichert sind. Zwar sind auch trockene Böden vertretbar, jedoch zeigt sich das beim Wachstum und der Blütenernte. Hinsichtlich der Pflege müssen Sie nicht viel tun. Möchten Sie aber die wertvollen Inhaltsstoffe fördern, sollten Sie immer reichlich Flüssigkeit zur Verfügung stellen. Auf Dünger verzichten Sie komplett, denn die Kamille ist genügsam, sodass die Nährstoffe des Komposts vollkommen ausreichen.

 

Gibt es Nebenwirkungen bei der Kamille?

Es sollte bekannt sein, dass Heilpflanzen nur sehr wenige Nebenwirkungen bieten. Auch bei der Kamille ist das der Fall, denn einer der einzigen Nebenwirkungen ist, dass Sie allergisch auf die Pflanze reagieren könnten. Deshalb empfehlen wir, dass Sie erst langsam mit Kamille beginnen und überprüfen, ob Ihr Körper die Pflanzenstoffe verträgt. Bei den meisten Menschen ist das kein Problem, denn Kamille ist sehr sanft und schonend. Zwar ist es keine Nebenwirkung, doch einige Personen empfinden den Geschmack von Kamille als unangenehm. Um dennoch in den Genuss der Vorteile zu kommen, sollten Sie den Tee* einfach etwas süßen. Ansonsten empfiehlt sich die Anwendung von Salben*, Bädern oder Cremes*. Nicht vergessen: Selbst hergestellte Zubereitungen von Kamillenblüten sollten Sie weder am noch im Auge anwenden. Der Grund ist, dass diese Lösungen mit Keimen verunreinigt sein können, sodass diese im Auge eine Infektion hervorrufen. Auch für Wunden sind solche Produkte nicht geeignet. Greifen Sie jetzt lieber zu sterilisierten Angeboten aus der Apotheke.



Die Kamille Inhaltsstoffe und wie sie wirken!

Wichtige Inhaltsstoffe der Kamille sind:

 

  • Ätherische Öle
  • Azulen
  • Chamazulen
  • Apiin
  • Bitterstoffe
  • Flavone
  • Gerbstoffe
  • Gerbsäure
  • Harz
  • Cumarin
  • Borneol
  • Werg
  • Farnesol
  • Herniarin
  • Oleanolsäure
  • Salicylate
  • Salizylsäure
  • Schwefel
  • Thujon
  • Umbelliferon

Die Wirkungsweise dieser Stoffe sind:

 

  • antibakteriell
  • entzündungshemmend
  • krampflösend
  • abschwellend
  • antimykotisch
  • desinfizierend
  • wundheilend
  • adstringierend
  • antiseptisch
  • bakterienhemmend
  • entspannend
  • fiebersenkend
  • juckreizstillend
  • wundheilungsfördernd
  • beruhigend
  • austrocknend
  • blutreinigend
  • harntreibend
  • schmerzlindernd
  • schweißtreibend
  • tonisierend

Heilwirkung der Kamille bei:

Die Kamille hilft bei Allergien, Asthma, Aufstoßen, Blähungen, Blasenentzündung, Blasenschwäche, Darmkoliken, Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Ekzeme, entzündete Wunden, Erkältung, Erysipel, Fieber, Furunkel, Gesichtsrose, Gicht, Grippe, Geschwüre, Gürtelrose, Hämorrhoiden, Halsentzündung, Hexenschuss, Hautunreinheiten, Husten, infizierte Wunden, Ischias, Juckreiz, Kopfschmerzen, Lymphknoten Schwellungen, Magengeschwür, Magenkrämpfe, Neuralgien, Magenschleimhautentzündung, Mandelentzündung, Menstruations fördernd, Mundgeruch, Menstruationsbeschwerden, Mundschleimhautentzündung, Muttermilch fördernd, Rheuma, Nebenhöhlenentzündung, Nervenschmerzen, Nervosität, Reizdarm, Reizmagen, Schnupfen, Schlaflosigkeit, Sodbrennen, Stress, Unterleibserkrankungen, Verstopfung, Weissfluss, Wunden, Zahnfleischentzündung, Zwölffingerdarmgeschwür, Nasennebenhöhlen, Rachenentzündung, Zahnschmerzen.

 

Verwendbare Pflanzenteile der Kamille:

Die Blüten und Blütenknospen.

 

Kamille Sammelzeit:

Von Mai bis September, beste Sammelzeit wäre der Juli.

 

Beliebte Kamille Produkte:

Kamillentee, Kamillentinktur, Kamillenöl, Aufguss, Auflage, Badezusatz, Creme, Dragees, Extrakte, Kaltauszug, Lösung, Mundspülung, Pastillen, Salbe, Spülung, Sud, Umschlag.



Die Herstellung von Kamillentee, Kamillentinktur, Inhaltsstoffe, verwendbare Pflanzenteile, die Heilwirkung, medizinische Wirkung, Anwendung, Zubereitung und die richtige Trocknung.

Die Heilwirkungen der Kamille: enzündungshemmend, antibakteriell, krampflösend, heilungsfördern & beruhigend.

 

Rezept: Kamillentee selber machen

Sie nehmen zwei bis drei Teelöffel Kamillenblüten*, geben diese in eine Tasse oder ähnlichem Trinkgefäß. Übergießen die Kamillenblüten danach mit zirka 250 ml heißem aber nicht mehr kochendem Wasser (um die wertvollen Inhaltsstoffe der Kamille bei kochendem Wasser nicht zu zerstören). Den Tee sollten Sie etwa 10 Minuten gut durchziehen lassen damit sich die Inhaltsstoffe der Kamille gut entfalten können. Danach die Blüten vom Teewasser abseihen und den Tee genießen.

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Rezept: Kamillentinktur selber machen

Ein Schraubglas zur Hälfte mit getrockneten Kamillen-Blüten* befüllen, dann Doppelkorn* oder Weingeist* hinzugeben, bis die Blüten bedeckt sind. Mit einem Holzlöffel umrühren und dies dann 4 bis 6 Wochen an einem warmen Ort stehen lassen. Danach duch ein Tuch abseihen und in ein dunkles Glas füllen.

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Rezept: Kamillenöl selber machen

20 Gramm getrocknete Kamillenblüten in ein großes Einmachglas* geben, das Ganze mit 500ml Öl kaltgepresstem (Sesam, Sonnenblume, Raps, Mandel oder ähnlichem Öl) übergießen, mit einem Holzlöffel umrühren und das Ganze dann gut verschraubt an einem warmen Ort 4 bis 6 Wochen stehen lassen. Danach durch ein Küchentuch abseihen und in dunkle Flaschen abfüllen. Haltbarkeit hierbei mindestens 1 Jahr.

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Rezept: Kamillen Bad selber machen

Zirka 50 g Kamille mit einem Liter Wasser aufkochen, lassen Sie die Mischung nun für zirka 15 Minuten durchziehen. Danach sieben Sie optional die Kamillenblüten ab und mengen Sie die Abkochung dem Badewasser bei.

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